Am Haken: "Anglerische" Wahlnachlese......
Am Haken
VORSICHT: satirisch, sarkastisch, politisch unkorrekt, überzogen!!
Wer dies nicht für richtig hält oder meint dies nicht ohne Schaden überstehen zu können, sollte nicht weiterlesen!
"Anglerische" Wahlnachlese......
Auch dieses Jahr scheint die Demoskopie ja wieder mehr oder weniger blind
die Ergebnisse der Bundestagswahl vorhergesagt zu haben. Dabei kann man es - zumindest als Angler - ja auch einfacher haben. Da dankenswerterweise ja die Redaktion die Wahlprüfsteine an die im Bundestag vertretenen Parteien verschickt hat, brauchte man sich nur Antworten anzuschauen, um mit mindestens der gleichen Treffsicherheit den Ausgang der Bundestagswahl vom 27.09 vorherzusagen.
Es gab ja bei den 6 Parteien 3 Gewinner, 2 große Verlierer und 1 Partei, die nur leichter verloren hat. Der Vergleich der von den Parteien gegebenen Antworten mit dem Wahlergebnis zeigt in menen Augen deutlich, dass sich zukünftig die Demoskopen für ihre Vorhersagen darauf beschränken können, die Umfragen hier im Magazin auszuwerten.
FDP
Wahlprüfstein FDPWie im Kommentar schön beschrieben, hat sich die FDP mit dem Thema Angeln auseinandergesetzt und ist da auch schon im Bundestag und auf europäischer Ebene im Sinne der Angler immer wieder tätig. Kein Wunder also, dass die FDP deutlich zugelegt hat, auch wenn es beim Angeln selber die bei der FDP so geliebten kaum "Steuersenkungsmöglichkeiten" gibt...
Die Grünen
Die Grünen mussten sich nicht weiter mit dem Angeln beschäftigen, ihre Einstellung dazu ist klar: Das Angeln möglichst immer weiter einschränken. Das aber wiederum trifft ja auch klar die Meinung der Zielgruppe der Grünen, in der es ja von angelfeindlichen "Schützern" nur so wimmelt. Wie bei der Wahl auch haben ie Grünen damit alsoo den Erfolg in ihrer Kernzielgruppe vorprogrammiert..
Die Linke
Auch bei der Linken ist deren großer Erfolg leicht mit einem kleinen Blick auf deren Antwort zum Wahlprüfstein zu erklären. So wie bei anderen Themen scheinen sie deutlich näher "am Volk" zu sein, greifen dann auch die von den Anglern immer wieder kritisierten oder diskutierten Punkte auf und machen sie sich zumindest solange zu eigen, solange sie nicht in Gefahr kommen, diese dann auch umsetzen zu müssen.
CDU
Auch die leichten Verluste der CDU lassen sich mit der Antwort auf den Wahlprüfstein leicht erklären. Wie in den anderen Politikfeldern auch, vermeidet die CDU letztlich konkrete Antworten und ist darum bemüht, den Status Quo als "nicht so schlimm, eigentlich ja sogar recht gut " darzustellen. Und mit etwas - wie es im Kommentar so schön heisst - "wischiwaschi" die Wähler einzulullen um damit wenigstens zu verhindern dass sie ander Parteien wählen, wenn sie schon niocht die CDU wählen wollen..
CSU
Die für die CSU doch erheblichen Verluste zeigen deutlich, dass sich die ehemals als volksnah geltende CSU doch weit von den Wählern und vom Volk entfernt hat. Nicht umsonst wurde sie in Umfragen ja auch als "unglaubwürdigste" Partei festgestellt. Wer also als Partei nicht einmal bereit und/oder in der Lage ist, einen solchen Wahlprüfstein zu beantworten und der damit auch zeigt, dass es der Partei wohl mehr um die Macht als um die Bürger geht - und der kassiert zu Recht erhebliche Stimmernverluste..
SPD
Dass dier SPD vom Wähler so abgestraft werden würde, musste eigentlich jedem klar sein, der die Antwort auf den Wahlprüfstein gelesen hat. Nicht nur dass die SPD - Politiker sich anscheinend sehr weit entfernt haben von dem, was man den einfachen Brüger nennt. Nein, sie haben noch nicht einmal richtig begriffen, wem sie eigentlich antworten. Die gleichen Auflösungserscheinungen wie real in der Partei dokumentieren sich also auch in der Antwort auf den Wahlprüfstein, und so war der katastrophale Stimmeneinbruch also auch nur die logische Konsequenz..
Fazit
Liebe Demoskopen, macht es euch einfach etwas einfacher. Statt viel Geld für Umfragen auszugeben um diese dann meist nicht ganz stimmig zu interpretieren, lest vor der nächsten Bundestagswahl einfach rechtzeitig hier im Magazin....
Euer Kay Hai
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