Offener Brief an die Verbände
Offener Brief an die Verbände
Ein gemeinsamer, starker Verband, der die
Interessen der Angler in Deutschland, in Europa sowie den Bundesländern vertritt
- Welcher Angler träumt nicht davon??
Wenn sich zwei Verbände zusammenschliessen wollen, gibt es neben den normalen Kämpfen um Pfründe und Funktionen aber natürlich auch teilweise (angel)politische Ansichten, die auf Grund der Geschichte der Verbände nicht zwangsläufig deckungsgleich sein müssen.
Auch wenn wir als normale Angler akzeptieren müssen, dass nicht jedes Detail bei Verhandlungen öffentlich gemacht und diskutiert werden kann, ist es mit Sicherheit so, dass man die Informationspolitik beider Verbände gegenüber uns Anglern nicht immer als optimal bezeichnen kann.
Nicht umsonst haben ja auch viele Angler Angst vor einer solchen Fusion, da sie bis heute nicht wissen, welche angelpolitische Zielsetzung da letztlich über sie "hereinbrechen" wird.
Daher wollen wir beiden Verbänden die Möglichkeit geben, die Angler auf dem Weg zum gemeinsamen, starken Verband positiv mitzunehmen. Und haben daher die angelpolitischen Fragen, welche die Angler immer wieder bewegen, einmal zusammen gefasst und den beiden aktuellen Präsidenten unserer Verbände vorgelegt.
Wenn sich zwei Verbände zusammenschliessen wollen, gibt es neben den normalen Kämpfen um Pfründe und Funktionen aber natürlich auch teilweise (angel)politische Ansichten, die auf Grund der Geschichte der Verbände nicht zwangsläufig deckungsgleich sein müssen.
Auch wenn wir als normale Angler akzeptieren müssen, dass nicht jedes Detail bei Verhandlungen öffentlich gemacht und diskutiert werden kann, ist es mit Sicherheit so, dass man die Informationspolitik beider Verbände gegenüber uns Anglern nicht immer als optimal bezeichnen kann.
Nicht umsonst haben ja auch viele Angler Angst vor einer solchen Fusion, da sie bis heute nicht wissen, welche angelpolitische Zielsetzung da letztlich über sie "hereinbrechen" wird.
Daher wollen wir beiden Verbänden die Möglichkeit geben, die Angler auf dem Weg zum gemeinsamen, starken Verband positiv mitzunehmen. Und haben daher die angelpolitischen Fragen, welche die Angler immer wieder bewegen, einmal zusammen gefasst und den beiden aktuellen Präsidenten unserer Verbände vorgelegt.
Ebenfalls angeschrieben haben wir den Präsidenten des Deutschen Fischereiverbandes, in dem Berufsfischer- und Anglerverbände organisiert sind.
Der DAV hat sich umgehend zurückgemeldet und Antwort im Oktober angekündigt.
Weder der VdSF noch der SPD-Politiker Holger Ortel vom Deutschen Fischereiverband haben sich zurückgemeldet oder auch nur den Eingang vom Mail und Fax bestätigt.
Zitat:
| Sehr geehrter Herr Mohnert, sehr geehrter Herr Markstein, auch wenn nur ca. 900.000 der laut Arlinghaus knapp 5 Millionen Menschen, die sich selbst als Angler sehen, in den Verbänden über ihre Angelvereine organisiert sind, kann man dennoch den Verbänden natürlich in einer repräsentativen Demokratie die Legitimation nicht absprechen. Das Anglerboard als momentan sicherlich populärstes Medium für Angler (mit im Schnitt über 1,5 Millionen Besuchern und über 15 Millionen Seitenaufrufen monatlich) möchte Ihren Verbänden gerne die Möglichkeit geben, alle Angler auf dem Weg zu einer Fusion auch positiv mitzunehmen. Und auch die weiteren hunderttausende Besucher im Onlinemagazin www.Anglerpraxis.de werden wir natürlich mit informieren. Daher wollen wir Sie als Präsidenten der beiden großen Dachverbände bitten, Stellung zu unseren folgenden Fragen zu nehmen, um eine breite Zustimmung der Angler zu der geplanten Fusion zu gewährleisten und eventuelle Bedenken und Ängste zu zerstreuen.
Zitat:
Wir würden uns über eine Beantwortung sehr freuen, denn man sieht es ja auch in der "großen Politik", dass es schnell dazu kommen kann, dass sich das "Volk" von denen abwendet, die behaupten für das "Volk" zu sprechen. Denn mit der Fusion sind bei vielen Anglern nun mal auch viele Ängste verbunden. Viele, gerade der älteren Angler, können sich noch gut an die Zeit des VDSF-Präsidenten Hermann Drosse erinnern, dessen Tun die deutschen Angler viele unsinnige Restriktionen zu verdanken haben, welche ja Gott sei Dank in der aktuellen Rechtssprechung und Gesetzgebung schon zum großen Teil deutlich anglerfreundlicher gehandhabt werden. Um der wünschenswerten Fusion der beiden Dachverbände Vorschub leisten zu können, könnte man durch entsprechende Klarstellungen im Vorfeld der Fusion die Ängste vieler Angler sicher widerlegen. Diesen Weg wollen wir Ihnen und Ihren Verbänden hiermit gerne eröffnen und ermöglichen. Mit freundlichen Grüßen, Thomas Finkbeiner |
Thomas Finkbeiner
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