Ausgabe Mai 2012

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    Wrackangeln Skagerak

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    Wrackangeln Skagerak

    Wir haben schon länger mal davon gesprochen dort hoch zu fahren, um Leng&co nachzustellen. Wir hatten die beiden ersten Wochenenden im September ins Auge gefasst. Dieses Wochenende sollte es sein laut Wetterbericht dann sein. Also haben wir kurzerhand Freitag frei genommen und sind gegen 9 Uhr Richtung Skagen gefahren.



    Nach 5 Stunden sind wir dort angekommen und haben wir erstmal einen Campingplatz gesucht und ca. 15km vor der Stadt Skagen einen gefunden. Der Zeltplatz war war fast direkt am Wasser, uns trennte nur eine riesige Düne. Wir haben dann schnell das Zelt aufgebaut um noch ein paar Stunden Fischen zu können, das Wetter passte ja.





    Als das Zelt stand und das Auto bis auf das Angelgerödel leer geräumt wurde sind wir los zum Hafen. Dort schnell das Boot geslippt und raus zum ersten Wrack.
    Mein Schwager Spürte nach recht kurzer Zeit ein heftigen Ruck in der Rute, leider konnte er den Fisch nicht vom Wrack befreien sodass er fest hing und die Schnurr gerissen ist. Ich konnte darauf hin einen schönen Dorsch von 4Kilo überlisten. Bei der zweiten Drift ruckte es wieder kräftig an der Rute von meinem Schwager. Diesmal hat er aus dem Fehler gelernt und die ersten Meter Druck gemacht.
    Die Rute neigte sich eindrucksvoll zur Wasserspitze



    Nach einem Spannenden Drill kam der Zweite Dorsch des Tages zum Vorschein, ein schönes 6Kilo Tier

    Dann tat sich eine Zeitlang nichts, warum auch immer…
    Mein Schwager baute um auf Naturköder. Ich habe ihn noch belächelt als er seine ganzen Heringe aufzog weil es dort nur 22m tief war. Es dauerte nicht lange bis er den ersten vorsichten Biss bekam. Nach kurzer Nuckelfase konnte er ihn haken. Ein schöner Leng kam zum Vorschein.



    Das sollte es dann gewesen sein für den Freitag. Wir waren gut Müde und sind wieder Richtung Hafen.
    Am Campingplatz angekommen wurde erstmal der Grill angeschmissen und wir haben uns für den nächsten Tag gestärkt weil da sollte es ja „richtig“ raus gehen.
    Am nächsten Morgen nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir unsere 7 Sachen gepackt und sind wieder raus, denn der Vortag hatte ja nur gutes versprochen.



    Voller Vorfreude auf die „Riesenlengs“ wie man sie vom Gelben Riff kennt sind wir dann mit sachten 20 knoten der 100m Linie entgegen gefahren. Dort angekommen haben wir uns auf dem Plotter umgeschaut wo sich die Nächstgelegenen Wracks befinden. Schnell war eins ausgemacht, nur leider konnten wir es auf dem Echolot nicht finden. Egal dachten wir, wir wollen fischen und haben die Ruten bestückt und ab runter damit in ca. 130m Tiefe. Als sich nach ca. ein Stunde immer noch nichts tat haben wir das nächste Wrack angefahren. Wieder haben wir mehrere Achten gefahren um das Wrack zu finden, nichts zu machen. Wir haben uns kurz beraten ob es noch was bringt hier weiter im Tiefen nach Wracks zu suchen oder ob wir wieder etwas flacher fahren sollen weil es am Vortag auch im Flachen geklappt hatte. Wir entschlossen uns wieder etwas rein zu fahren, was sich als richtige Entscheidung erwies. In 65m konnten wir ein schön großes schiff ausmachen, kurz geguckt wie wir treiben (das war echt komisch dort oben, mal links, mal rechts, vor und zurück.) und die Ruten sausten Richtung Grund.



    Hier auf dem Bild erkennt man was für ein riesen Wrack das war, es ragte knapp 20m vom Grund hervor.
    Nach der 2 drift und diversen abrissen konnte ich dann meinen ersten Leng fangen, kein riese aber immerhin



    Wir haben das Wrack noch ein paar Driften befischt und konnten so noch ein paar Pollaks und Makrelen fangen, Leng blieb leider aus. Das lag aber vielleicht daran das wir fast jedes Vorfach dem Wrack überlassen haben:-( , aber das gehört dazu.
    Wir entschlossen uns das nächste Wrack anzusteuern. Kurz gesucht und gefunden. Wieder geschaut wie wir treiben und runter mit dem Ködern. Diesmal war unser Kollege dran. Nach einem Kurzem aber kräftigen Drill konnte er einen schönen Leng fangen





    Es gingen wieder Pollaks und Markelen an den Haken. Einige Markelen konnte man sogar auf Sicht fangen, sehr gefräßig die Jungs;-) Bei der Fahrt zum nächsten Wrack flog leider meine Kamera runter, deshalb habe ich keine Bilder mehr. Aber wir haben insgesamt 8-9 Wracks abgeklappert. Haben in den 1 1/2 Angeltagen 5 Dorsche, 2 Hornis, 6 Lengfische, 8 Polacks und ein paar Makrelen gefangen. Es hat echt Spaß gemacht dort oben. Obwohl man echt aufpassen muss weil dort vieeele große Schiffe fahren. Einige weichen aus, andere halten drauf. Also nicht nur auf die Ruten gucken sondern auch auf den Verkehr achten. Klar haben wir uns von der Fischgröße mehr erhofft, aber fürs erste mal dort oben war die Ausbeute nicht schlecht. Nächstes Jahr geht es wieder los
    Bitte habt Verständnis für die Masken;-)))
     
    Torsk1

    Kommentare 

     
    0 #1 gast 2010-10-06 18:47
    Schöne Fische doch warum habt Ihr Eure Gesichter eingefärbt ??
    Wart Ihr am krankfeiern, oder seht Ihr so schlecht aus ??
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    0 #2 Torsk1 2010-10-06 19:36
    Weil halt nicht jeder im Internet gesehen werden möchte;-))
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    0 #3 dewi23 2010-10-19 09:29
    schöner bericht. ich will auch bald dort hoch. wohne ja in dänemark.
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