Am Haken - Spassbremsen??
Am Haken
VORSICHT: satirisch, sarkastisch, politisch unkorrekt, überzogen!!
Wer dies nicht für richtig hält oder meint dies nicht ohne Schaden überstehen zu können, sollte nicht weiterlesen!
SPASSBREMSEN ????
Immer wieder beklagen wir Angler uns dass wir in der Gesellschaft nicht - oder wenn, dann nicht richtig oder nicht positiv - wahrgenommen werden. Dass Natur-, Umwelt- und Artenschützer viel mehr wahrgenommen als die Angler.
Die Anglerschaft verharrt dann gerne in ehrfürchtigem Schweigen aus Angst, dass aus der Konfrontation mit oben genannte n Organisationen/Verbänden für die Angler eher negatives herauskommen könnte.
Stimmt das aber wirklich oder sind wir Angler nicht ehr „Spassbremsen" aus Angst??
Wie sieht denn eigentlich die Wirklichkeit aus? Wer ist in der Gesellschaft wirklich verankert, wer wird wie von der Bevölkerung wahrgenommen? Und wen (unter)stützen warum die Medien?
Es gibt eine Unzahl an Angelvereinen - in eigentlich jedem Ort der ein beangelbares Gewässer hat gibt es dazu auch einen Verein. Und immerhin rund 5% der deutschen Gesamtbevölkerung zählen sich selber zu den Anglern. Auch wenn sie vielleicht auf Grund bürokratischer Hemmnisse nicht in Deutschland sondern im benachbarten Ausland oder nur im Urlaub angeln.
Und diese Vereine zählen oft auch (Gott sei Dank) „örtliche Prominenz" zu den Mitgliedern. Aber eben nicht nur die „lokale Prominenz", sondern genauso den Arbeitslosen, die Hausfrau, den Facharbeiter, den Versicherungsvertreter, den Zahnarzt, den Rentner und selbst manchen Politiker - einen „gesunden Querschnitt" der Bevölkerung eben.
Es gibt auch bei (fast) jedem Verein jährliche Feste, an denen die geneigte Bevölkerung gerne zu den von den Mitgliedern zubereiteten Fischspezialitäten greift wie Räucherforellen, Steckerlfisch, Fischsuppe, gebackene Fischfilets und ähnliches mehr. Oft genug sieht man Leute die eigentlich gar nichts mit Angeln am Hut haben mit einem ganzen Packen Räucherfisch wieder von dannen ziehen.
Selbst die Medienvertreter der lokalen Presse berichten gerne über Aktionen zur Reinhaltung der Ufer, Biotopmaßnahmen, Fischlehrpfade aber auch über große oder kapitale Fänge aus den lokalen Gewässern.
Und wie sieht das bei den von der Anglerschaft so „gefürchteten" Schützerverbänden aus?? Nun ja, zugeben muss man, dass auch in fast jedem Ort genügend „Exoten" existieren, um die Bildung einer Orts- oder zumindest Regionalgruppe zu ermöglichen.
Im Gegensatz zu den Anglern, die einen Querschnitt der Bevölkerung darstellen, rekrutieren sich die Schützer meist aus frustrierten Lehrern, pupertierenden fehlgeleiteten sich vegetarisch oder vegan ernährenden Jugendlichen oder auch Hausfrauen, die eine neue Aufgabe suchen. Bei Veranstaltungen solcher Aktionen gibt es dann statt Steckerlfisch Tofu mit Sprossen, sofern es überhaupt was zu essen gibt, im Normalfalle aber nur jede Menge „Infomaterial" nebst grundsätzlichen Umwelt-, Moral- und Ethikdiskussionen. Statt vernünftiger Getränke reicht man Wasser (natürlich ohne Kohlensäure) oder auch z. B. einen Molketrunk.
Wenn man sich jetzt mal vorstellt, dass ein Angelverein und eine solche Schützergruppe zufällig am gleichen Ort und am gleichen Tage eine Veranstaltung machen würde, was glaubt ihr wohl, wo man mehr Leute finden wird??
Bei Bier, Fischbuletten und Bratwurst oder bei Tofu und Molketrunk nebst ökoromantischer Diskussionen???
Oder anders gesagt:
Wir Angler sind vielleicht in den allgemeinen Medien nicht so präsent wie viele Schützerverbände. Denn wir leben von Beiträgen und nicht Spenden. Und die Beiträge werden ja sinnvoll in die Gewässer investiert, während die Schützer ihre eingesammelten Spenden natürlich locker für ihre Propaganda ausgeben können.
Dafür sind wir Angler durch die konkrete Arbeit vor Ort wesentlich besser in der Bevölkerung verankert. Warum haben wir also Angst vor den Schützern?
Statt uns weiter „aus Angst" als Spaßbremsen aufzuführen wäre es da nicht sinnvoller auch mal wirklich die Konfrontation zu suchen???
Kai Hay
Die Rubrik „Am Haken" soll die Möglichkeit eröffnen, dass man auch kontroverse Meinungen zu strittigen Themen (satirisch) aufbereiten kann. Der Autor „Kai Hay" als Anonymus deswegen, dass sich niemand auf Grund seiner Meinung im Anglerboardforum nachher als Mitglied auf Grund eines Artikels „verfolgt" fühlen muss.
Voraussetzung:
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Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung, die Redaktion behält sich vor Beiträge auch nicht zu bringen bzw. (in Kooperation mit dem jeweiligen Autor) die Beiträge zu verändern| Weiter > |
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