Mein Bürokater
Mein Bürokater
Nönö, ich sauf nicht im Büro, das ist nicht gemeint!! Aber gerade während der letzten Hitzetage wollte mein Kater Thor nicht unbedingt ins Freie. Wenn ich morgens vor dem Rechner saß, wollte er zwar nicht alleine sein, die Hitze verdarb ihm aber anscheinend seine sonst oft nicht zu bremsende Aktivität. Diese wurde jetzt komplett in die Nacht verlegt. Aktivität heißt im dem Falle „Geschenkgaben" aller Art, Hauptsache es bewegt sich. Das reicht in schlechten Zeiten von Regenwürmern und ähnlichen Zeug über Mäuse aller Art und Vögel (meist Junge) bis hin zu Fledermäusen, von denen er mir dieses Jahr schon zwei gebracht hatte.
Besonders gerne hat er die Libellen vom Teich des Nachbarn. Die bringt er lebend und lässt sie dann im Wohnzimmer frei, weil die so schön „knattern" beim rumfliegen, nehme ich an.
Auf jeden Fall hat ne Katze, respektive mein „Bürokater", ein wesentlich geruhsameres Leben als jeder von uns. Sei es ihm gegönnt - und mit auch immer ne Mahnung mehr Zeit für sich selber zu nehmen und öfter mal zum angeln zu kommen!
Dass Thor dabei nicht unbedingt Rücksicht auf Papierstapel, Handys oder PDA`s nimmt, sei dabei nur am Rande erwähnt. Wer ebenfalls eine „Bürokatze" besitzt, sollt daran denken, dass sich so ein Vieh einfach das Recht rausnimmt, überall alles in Besitz zu nehmen, wo er sich gerade aufhält.
Wenn also Papiere durcheinander kommen, ein Handy oder der PDA runterfällt ist es (zumindest in den Augen von Thor) definitiv nicht seine Schuld. Ich könnte ja durchaus mal aufräumen, dann hätte er mehr Platz und es würde auch nichts runterfallen.
Thomas Finkbeiner
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