Ausgabe Mai 2012

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    Unterwasserstrandleben - Bilderserie von Brösel

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    Strandleben unter Wasser

    Anmerkung der Red.:

    Wieder einmal war Jörg Brosius (alias Brösel im Forum) mit der Fotokamera unterwegs, diesmal am Strand - aber unter Wasser. Wir bedanken uns für diese herrlichen Bilder und hoffen auf weiteren "Nachschub"

     


     


    Es ist ein schöner Sommertag, die Sonne brennt und wir lassen das Angeln einfach mal Angeln sein. Stattdessen verleben wir einen schönen Tag mit der Familie am Strand und stürzen in die warmen Fluten, in die wir in der kalten Jahreszeit nur mit dicken Neoprenklamotten reinsteigen.

     

    Plötzlich ein Kreischen auf der flachen Sandbank..."Hilfe ein Krebs!!!". Wer kennt das nicht von unserem Nachwuchs?

     

    Ja..., die Sandbank hinter dem Spülsaum. Eigentlich nicht viel zu sehen, außer ein paar Krebsen.

     

     

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    Wenn man allerdings sich die Welt unter Wasser anschaut, die noch viel näher am Ufer ist, wie die kleinen Blasentangfelder etc., dann ist man wirklich erstaunt, was da bereits für Leben herrscht.

     

    Die Krebse lauern nicht nur überall auf der Sandbank, sondern sitzen auch gut versteckt im Blasentang.

     

     

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    Überhaupt sind die kleinen Krautfelder der ideale Unterschlupf für diverse kleine Fischarten, die im Pflanzengestrüpp fast unsichtbar sind. Als da wären die Seestichlinge und die kleinen Seenadeln, die dort wie ein Stück Seegras rumtreiben.

     

     

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    Etwas seltener, in direkter Ufernähe, sind Seesterne. Ich war doch etwas überrascht diesen hier in vielleicht mal gerade 30cm tiefem Wasser vorzufinden.

     

     

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    Alte Steinbuhnen, also kleine Riffe, die entsprechend bewachsen sind, sind auch ideale Kinderstuben für Jungfische, wie Heringe etc.

     

     

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    Wenn man sich dann allerdings die Blasentangfelder genauer anguckt, kommt man aus dem Staunen eigentlich gar nicht wieder heraus. Grundeln, bunte Krabben etc. sind die Bewohner dieses Gestrüpps, wenn auch nicht gerade immer leicht zu finden. Manch einem kann man sogar beim Frühstück zuschauen, wobei Garnelen immer auf irgendwelche Reste lauern.

     

     

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    Überhaupt sind die Ostseegarnelen wunderbar anzuschauen. Man könnte fast meinen, sie stammen aus tropischen Gewässern. So farbenprächtig sind sie.

     

     

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    Aber auch die Sandflächen zwischen den Steinen und Tangfeldern sind bewohnt, von kleinen Grundeln und jungen Plattfischen..

     

     

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    Merkwürdigerweise aber wirklich nur die kleinen Sandflächen in absoluter Ufernähe, nicht die anfangs erwähnte Sandbank...

     

    Warum werden Meerforellen sehr oft in direkter Ufernähe gefangen? Ich denke ein Blick mit Taucherbrille und Schnorchel zur warmen Jahreszeit erklärt viel.

     

    Also, die warme Jahreszeit nutzen und Angel mal mit Brille und Schnorchel wechseln und vor allem ganz vorsichtig ins Wasser gehen, man weiß nicht, wem man gerade auf den Kopf steigt....;-)

     

    Petri Heil,

    Joerch (Broesel)

    http://www.broesel-online.de/

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