Pressemeldung: Bodenloser Leichtsinn: Seekajakfahrer kommt knapp mit dem Leben davon
Pressemeldung
Bodenloser Leichtsinn: Seekajakfahrer kommt knapp mit dem Leben davon
Einen 51jährigen, niederländischen Mann mit einem Seekajak haben die Seenotretter der Station Borkum gestern, am 11.08.2009, aus akuter Lebensgefahr gerettet. Nur einem glücklichen Umstand ist es zu verdanken, dass die Notlage des Mannes bemerkt wurde.
Angler hatten gegen 19.30 Uhr vor Borkum im Fahrwasser Fischerbalje Schreie gehört und ein im Wasser treibendes Seekajak ausgemacht. Die sofort alarmierte Besatzung des Seenotkreuzers ALFRIED KRUPP der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiff*brüchiger (DGzRS) setzte ihr Tochterboot GLÜCKAUF aus und fand wenig später einen Mann in der Nähe des gekenterten Kajaks. Er wurde vom Tochterboot aufgenommen und sein Kajak im Schlepp mit in den Hafen gebracht.
Der Niederländer, der an diesem Tag bereits von Lauwersoog nach Borkum gepaddelt war, hatte kurz zuvor den Hafen Borkum verlassen. Das Vorhaben des Mannes, in das zehn Seemeilen (ca. 18 km) entfernte Eemshaven zu paddeln, kommentierten die Seenotretter mit Fassungslosigkeit.
Das Seerevier um Borkum ist bekannt für seine starken Strömungen mit entsprechend rauem Seegang auch bei wenig Wind. Zudem hätte der Mann breite Schifffahrtswege queren müssen, die von zahlreichen Fahrzeugen der Großschifffahrt genutzt werden. Ein Seekajak gibt weder ein Radarecho ab, noch wären Schiffsführer bei Sichtkontakt in der Lage gewesen, ihr Fahrzeug rechtzeitig aufzustoppen.
Bereits unmittelbar nach Verlassen des Hafens hatte der Kajakfahrer in der Fischerbalje zunächst ein Paddel verloren und war dann gekentert. Bei der bereits eingesetzten ablaufenden Tide wäre er unweigerlich aufs offene Meer vertrieben worden. Der Mann selbst zeigte sich auch nach seiner Rettung uneinsichtig.
Die Besatzung des Seenotkreuzers bat ein niederländisches Lotsenboot um Hilfe. Dieses verfrachtete den Mann mit seinem Kajak zurück in sein Heimatland.
Bodenloser Leichtsinn: Seekajakfahrer kommt knapp mit dem Leben davon
Einen 51jährigen, niederländischen Mann mit einem Seekajak haben die Seenotretter der Station Borkum gestern, am 11.08.2009, aus akuter Lebensgefahr gerettet. Nur einem glücklichen Umstand ist es zu verdanken, dass die Notlage des Mannes bemerkt wurde.
Angler hatten gegen 19.30 Uhr vor Borkum im Fahrwasser Fischerbalje Schreie gehört und ein im Wasser treibendes Seekajak ausgemacht. Die sofort alarmierte Besatzung des Seenotkreuzers ALFRIED KRUPP der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiff*brüchiger (DGzRS) setzte ihr Tochterboot GLÜCKAUF aus und fand wenig später einen Mann in der Nähe des gekenterten Kajaks. Er wurde vom Tochterboot aufgenommen und sein Kajak im Schlepp mit in den Hafen gebracht.
Der Niederländer, der an diesem Tag bereits von Lauwersoog nach Borkum gepaddelt war, hatte kurz zuvor den Hafen Borkum verlassen. Das Vorhaben des Mannes, in das zehn Seemeilen (ca. 18 km) entfernte Eemshaven zu paddeln, kommentierten die Seenotretter mit Fassungslosigkeit.
Das Seerevier um Borkum ist bekannt für seine starken Strömungen mit entsprechend rauem Seegang auch bei wenig Wind. Zudem hätte der Mann breite Schifffahrtswege queren müssen, die von zahlreichen Fahrzeugen der Großschifffahrt genutzt werden. Ein Seekajak gibt weder ein Radarecho ab, noch wären Schiffsführer bei Sichtkontakt in der Lage gewesen, ihr Fahrzeug rechtzeitig aufzustoppen.
Bereits unmittelbar nach Verlassen des Hafens hatte der Kajakfahrer in der Fischerbalje zunächst ein Paddel verloren und war dann gekentert. Bei der bereits eingesetzten ablaufenden Tide wäre er unweigerlich aufs offene Meer vertrieben worden. Der Mann selbst zeigte sich auch nach seiner Rettung uneinsichtig.
Die Besatzung des Seenotkreuzers bat ein niederländisches Lotsenboot um Hilfe. Dieses verfrachtete den Mann mit seinem Kajak zurück in sein Heimatland.
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