Ausgabe Februar 2012

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    Pressemeldung: Seenotretter bergen 14 Kinder

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    Pressemeldung

    Seenotretter bergen 14 Kinder auf Schulausflug aus ihren Kanus auf der aufgewühlten Schlei


    Der schnellen und professionellen Hilfe durch die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) verdanken 14 Kinder und ein Lehrer ihre Rettung aus einer akuten Notlage auf der Schlei zwischen Schleswig und Brodersby. Das Seenotrettungsboot WALTER MERZ/Station Schleswig der DGzRS barg die Kanutengruppe am Donnerstagnachmittag, 19. August 2010, aus dem südlichen Teil der durch die Wetterlage stark aufgewühlten Bucht „Große Breite“ zwischen Borgwedel und Fleckeby.

    Die zwei Schulklassen starke Gruppe hatte ihre Kanus am Vormittag nahe der Jugendherberge Borgwedel bei noch relativ ruhiger See zu Wasser gelassen. Während des Bootsausflugs verschlechterte sich das Wetter jedoch zunehmend. Bei Windgeschwindigkeiten von fünf, in Böen sechs Beaufort (bis 49 km/h) kamen die Kinder gegen den Wellengang auf der Schlei nicht mehr an. Während die größte Gruppe es gerade noch ans Ufer schaffte, gerieten sechs Boote in eine gefährliche Lage: Sie kamen aus eigener Kraft nicht mehr an Land.

    Ein begleitender Lehrer rief mit seinem Handy die Polizei, die unverzüglich die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS alarmierte. Keine halbe Stunde später war die Freiwilligenbesatzung der WALTER MERZ vor Ort. „Wir haben nach und nach sechs Boote gesehen, die etwa 500 Meter vom Ufer entfernt in arger Bedrängnis waren“, berichtet er. Er erkannte gleich, dass es jetzt auf Minuten ankommen konnte: „Der Seegang mit Wellenhöhen von bis zu einem Meter war die größte Gefahr. Die Kanus drohten, quer zur See zu kommen. Dann hätte jederzeit eine Welle einsteigen und ein Boot zum Kentern bringen können“, schildert Cugier. Einige Boote hatten bereits etwas Wasser übergenommen.

    Die Seenotretter übernahmen in mehreren Anläufen insgesamt 14 etwa zehn bis zwölf Jahre alte Mädchen und Jungen sowie einen begleitenden Lehrer. Sie versorgten die teils unterkühlten Sechstklässler im Inneren der WALTER MERZ mit wärmenden Decken. Die Feuerwehr ließ ein kleines Boot zu Wasser und hielt damit die drei am weitesten unter Land treibenden Kanus zusammen, bis die Seenotretter auch diese Kinder übernommen hatten. Sie übergaben die Geretteten nahe Borgwedel an Land in die Obhut der Feuerwehr, die sich um die weitere Versorgung kümmerte.

    Kommentare 

     
    0 #1 weiß nix 2010-09-08 14:57
    Ich wundere mich immer wieder über die Einsatzberichte der Seenotretter. Was ist hieran berichtenswerte r wie die Arbeit eines Feuerwehrmannes oder eines Polizisten? Macht ein Seenotretter was anderes wie seinen Beruf ausüben?
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    0 #2 Thomas 2010-09-10 23:09
    für uns wäre es besser, wenn manche Leute nie schreiben gelernt hätten!
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    0 #3 weiß nix 2010-09-25 21:15
    ".... Färnseeehn???"
    ;-)
    ja..stimmte ich zu
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