Ausgabe Februar 2012

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    Der goldene Oktober

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    Der goldene Oktober.

    Der dritte Versuch den Dorschen etwas näher zu kommen. Im Oktober starteten wir unseren dritten Versuch
    bei Gl Albo am kleinen Belt.Anzeige_Zebco_50x250mm_2004

     

    Die Vorfreude mal wieder an die Ostsee zu kommen war so groß, das die drei Stunden bis ich abgeholt wurde gar nicht vergehen wollten. Das Wohnmobil mit Boot im Schlepptau war schon am Vortag komplett beladen worden.

    Nur noch reinspringen und los gehts. Abends um neun Uhr starteten wir dann auch durch. Schnell noch die ein oder andere DVD eingelegt, dann sollte man die Zeit im Wohnmobil schon rumbekommen.

    Dann überfiel mich auch nach einigen Stunden der Schlaf und ich legte mich bei Hamburg nur mal kurz hin. Als ich wieder aufwachte waren wir schon weit in Dänemark. Bett und Bier was für eine Zeitmaschine. Die letzte Stunde saß ich dann auch noch auf einer Backe ab.

    Am kleinen Belt angekommen, zeigte sich das Wetter auch schon von der schönsten Seite.

    morgens

    Jetzt hieß es in Rekordzeit das Wohnmobil und das Zelt zum stehen zu bekommen und das Boot ins Wasser zu lassen. 

    Keiner konnte es mehr abwarten auf`s Wasser zu kommen.

    Den Motor fuhr ich dann schon mal warm und da ja auch die Angeln schon an Bord waren, hielt Andreas und mich auch nichts mehr auf. Auch nicht das wilde Winken unserer Väter die am Steg standen und uns wohl irgendwas sagen versuchten. 300 Meter vom Steg entfernt kamen dann auch schon die ersten Miniatur-Dorsche an die Wasseroberfläche. Und natürlich auch die ersten Seeskorpione.

     skorpion

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Nachdem „antesten“ holten wir die beiden dann auch vom Steg ab. Eine ganze Anglermeute hatte sich da bereits versammelt.

    Nun konnte es endlich losgehen. Dorsche waren fast überall, aber auch fast immer viel zu klein. So verbrachten wir den ganzen Vormittag damit viel zu kleine Dorsche an die Oberfläche zu zerren nur damit man sie danach wieder nach unten entlassen konnte.

    Als das Bilderbuch Wetter vom Vormittag dann langsam abschied nahm, und der Wind und die Drift zunahm, kamen auch die etwas größeren Dorsche. 

    Dann wurde das Wetter immer schlechter und wir machten uns auf den Rückweg. Die Dorsche mussten ja auch noch versorgt werden. Nach dem Filetieren und den einfrieren noch schnelle die Schüssel ausrichten und dann ab ins Bett. Die Seeluft macht wohl echt müde.
     

    Nach einer viel zu kurzen Nacht hatten wir Windstärke 5-6 und Regen. Also war erst mal kein Stress angesagt in aller ruhe Frühstücken und dann mal ganz vorsichtig nach der Wettervorhersage fragen. Und sich dann mal mit der aussage abfinden vorm Mittag ist keine Besserung drin. Also verdammt zum fernsehgucken und Karten kloppen.


    ua

    Nachdem der Wind dann abnahm, sprang alles wieder ins Boot. Der Regen verzog sich schon vor einer Stunde. Also stand dem Angeln nichts mehr im Weg

    Es ging Los wie der Vortag endete, mit Dorschen um die 40cm bis 50cm.

    Die machten schon ganz schön Radau an den Spinnruten.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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    Zum Abend hin wurden die Fänge immer besser und die Dorsche immer größer. Ein Doppeldrill von guten Dorschen war jetzt nicht mehr selten.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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    Jetzt fingen wir alle gute und viele Dorsche. Aber ohne Driftsack wäre jetzt kein ordentliches Angeln möglich gewesen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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    Man fuhr eine Stelle an, warf den Driftsack über Bord, und der bremste das Boot so gewaltig ab das es mit der Drift lief und ein kontrolliertes Angeln mit 80 gr. in 40 Metern Tiefe kein Problem mehr war. Aus dieser Tiefe kamen dann auch richtige Brummer nach oben.

    Das war dann schon richtig Spaß. 

    Danach hieß es am nächsten morgen Sachen zusammenpacken und ab nach Hause.




    Heiko Osterland

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