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Fischchilli

Viele mögens scharf, gerade wenns draussen wieder kalt wird. Und scharf muss nicht bedeuten, dass man nix mehr schmeckt. Aber ein Anfänger in Sachen "Schärfe" sollte zuerst etwas sparsamer mit Pfeffer, Chili, Pepperoni oder Paprika umgehen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben auch ergeben, dass scharfes Essen Glückshormone freisetzt.

Hier also ein Rezept für die ,dies machomässig scharf mögen oder solche, die einfach mal ein paar Glückshormone in Umlauf bringen wollen. Fischchilli lässt sich aus allen einigermassen grätenfreien Fischen herstellen. Wie scharf man es letztlich "anrührt", ist jedem persönlich überlassen.

Auch dies hier ist wieder ein schnelles Rezept mit Zutaten, die eigentlich sowieso in jeder Küche vorhanden sein sollten. Kidneybohnen bekommt man im Supermarkt in Dosen, ebenso Pizzatomaten als Sossengrundlage. Ob man zum "schärfen Chilischoten, Pepperoni oder scharfen Paprika benutzt ist eigentlich egal, wenn auch im Original (ja schon laut Namen) Chili verwendet wird. Man kann auch gerne gemahlenen Chili verwenden, ich finde es aber mit Schoten besser. Wer es etwas entschärfen will, kann die Schoten längs aufschneiden und die Kerne entfernen, das nimmt schoneiniges an Schärfe weg.

Man lässt grob zerkleinerte Zwiebeln (von der Menge her ca. halb so viel wie man Pizzatomaten verwendet) in Öl anschwitzen, gibt etwas zerdrückten Knoblauch dazu und gibt dann die Pizzatomaten dazu und lässt das Ganze je nach Grösse der zerkleinerten Zwiebeln zwischen 5 und 15 Minuten sanft köcheln. Dann schmeckt man diese Grundsosse mit etwas Fleisch- oder Gemüsebrühepulver ab und vor allem mit etwas Zucker. Das nimmt zum einen der Säure von den Tomaten die Spitze, zum anderen passt es auch gut zur Schärfe.

Dann gibt man die Bohnen dazu und lässt das Ganze einmal aufkochen und braucht ann nur noch den in grobe Würfel geschnittenen Fisch zugeben und je nach Grösse so 3 - 8 Minuten ziehen lassen. Dann kann man das ganze schon mit Reis servieren. Wer Bohnen mag, aber nicht auf Schärfe steht, kann das Rezept ganz einfach abwandeln und statt dessen das brasilianische Nationalgericht "Fejao e arroz" kochen.

Wie beim Chili Zwiebeln andünsten und mit den Tomaten aufkochen und würzen. Nur kommen dann keine Bohnen dazu und nur ganz wenig oder gar kein Chili. Dafür sehr viel Knoblauch und grob gehackte Petersilie. Auch hier am Schluss nur kurz den Fisch mitziehen lassen und als "dicke Sosse" zum Reis servieren.

Guten Appetit
 
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