Google
 
Web www.anglerpraxis.de
Guten Morgen, und Viel Spaß im Archiv des Anglerboard-Magazins!


  Navigation
picStart
picAktuelles Magazin
picMagazinforum
picOnlineshops
picKleinanzeigen
picImpressum
picHaftungsausschluss
picAnglerboard.de



  Archiv
picGesamtes Archiv
picAllgemein
picRaubfischangeln
picFriedfischangeln
picMeeresangeln
picJungangler
picGewässertipps und Reiseberichte
picGerätetips und Berichte picBasteln und Gerätepflege
picRezepte und Kochtips
picPolitik und Naturschutz
picInteressengemeinschaft Angeln
picUnterhaltung
picPressemitteilungen und Firmenvorstellungen
picSonstiges




Endlich "Grün"!

Die Sonne scheint von einem leicht bewölkten Himmel und es ist endlich mal wieder angenehm mild. Vom Grund des Gewässer, an dem ich gerade angle, steigen immer wieder verdächtige Blasen auf. Plötzlich wandert auch meine Pose langsam zu Seite. Ich setze den Anhieb und ein munterer Fisch scheint am Haken zu hängen. Nach kurzer Gegenwehr kann ich meinen Gegner in den Kescher bugsieren. In den Maschen zappelt eine herrliche goldgrüne Schleie.....



Alle Jahre wieder läuten die erste Schleien für mich den Frühling ein. Mit etwas Glück stehen die Chancen auf die grünen Gründler bereits in den Monaten März und April sehr gut. Bei einem so frühen Versuch sollten die Wetterbedingungen allerdings stimmen. Temperaturen um die 10 Grad und ein Wind aus westlichen oder südlichen Richtungen versetzen die Schleien in Beißlaune. Ob die Sonne scheint oder Regen vom Himmel fällt ist zweitrangig.



Gute Wetterbedingungen bringen nichts, wenn das Gewässer ungeeignet ist. Erfolgversprechend sind kleine, flache Teichen. Im Gegensatz zu Flüssen oder tiefen Seen, erwärmen sich die kleinen Schleienparadiese sehr schnell und somit kommen die Fische bereits nach wenigen milden Tagen auf Touren. Grundsätzlich sollte man immer auf der windzugewandten Gewässerseite fischen, da sich dort Nahrung ansammelt und das Wasser meist auch etwas wärmer ist.


Die richtige Gerätewahl ist mindestens genauso wichtig, wie Gewässer und Wetter. Immer wieder sehe ich an "meinen" Schleienteichen Angler, die leer ausgehen, während ich gute Fänge mache. Kein Wunder, denn der Grund für den ausbleibenden Erfolg ist viel zu grobes Gerät. Ich persönlich fische auf Frühjahrsschleien so fein wie möglich. Eine Matchrute, kombiniert mit einer kleinen Stationärrolle, die mit 0,14 mm oder 0,16 mm starker Schur bespult ist, stellt das richtige Schleiengeschirr dar. Ein maximal 0,14 mm dickes Vorfach mit 10er bis 14er Haken reicht vollkommen aus. Gefischt wird ausschließlich mit Pose. Sensible Wagglerposen, welche genau austariert werden müssen, sind hierbei optimal. Die Hauptbebleiung wird auf dem Vorfach angebracht, welches knapp auf dem Gewässergrund aufliegt. Nur zwei kleine Bleischrote fixieren noch die Pose. Wenn eine Schleie beißt, steigt die Pose oft ein Stück aus dem Wasser und wird dabei zur Seite weggezogen. Da mit kleinem Haken gefischt wird, kann man sofort anschlagen. Die Rollenbremse sollte auf jeden Fall gut eingestellt sein, denn neben Schleien kann auch immer ein Karpfen an den Haken gehen.



Werbung

ANGELAMFI HITRA

Neues Ferienzentrum für besondere Ansprüche

Angelamfi Hitra ist ein brandneues luxuriöses Ferien-, Kurs- und Tagungszentrum

Mit hervorragender Gelegenheit zum Meeresangeln. Badeanlage im Freien mit Jacuzzie, Badezuber und Sauna. Minigolf, schönes Wandergebiet und Wohnungen mit sehr hohem Standard. Zwei gut ausgestattete Tagungsräume für 50 bsw. 16 Personen.

Eigenes Boot zu jeder Wohnung. Holen Sie sich doch ein Angebot ein!

Introduktionspreise auf Anfrage.

Angelamfi Hitra

PB 83

7239 HITRA

NORWEGEN

Tlf: +47 72 44 35 00 Fax: +47 72 44 35 01

Kontakt in Norwegen: Roar Ledel Mobil: +47 97 98 49 10

Homepage: www.angelamfi.com

E-Mail: post@angelamfi.com




Anfüttern ist sehr sinnvoll. Dicke Paniermehlbatzen werden die Schleien dabei allerdings in die Flucht schlagen. Wenn man bereits gründelnde Fische ausgemacht hat, reicht es völlig aus ein paar Kostproben des Hakenköders ins Wasser zu werfen. Ansonsten füttert man mit einer dunklen Futtermischung an, die sich erst am Gewässergrund langsam auflöst und keine auftreibenden Partikel enthält. Wer die Mischung noch mit Lockstoff verfeinern möchte, der sollte dies mit Zimt versuchen. Das Futter muss selbstverständlich auch einige lose Hakenköder enthalten. Zu Angelbeginn wird das gesamte Futter eingeworfen, denn späteres Nachfüttern würde die scheuen Schleien verscheuchen. Die besten Köder im Frühjahr sind Maden, Mistwürmer und kleine Tauwurmstücke.


Manch einer wird staunen, was im zeitigen Frühjahr an den kleinen Teichen schon alles an den Haken geht. Mit Schleien, Karpfen, Karauschen, Giebeln und Weißfischen darf in jedem Fall gerechnet werden.


Viel Erfolg wünscht Veit Wilde!




© 2003-2011 Anglerpraxis.de - Alle Rechte und Irrtümer vorbehalten
Powered by MLIT