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Gedanken eines Anglers!
oder
Angeln - ein stilles Hobby
Für unsere Vorfahren war Angeln noch lebensnotwendig!
Ackerbau, Jagd und Fischfang waren der Nahrungserwerb.
Damals gab es keine Industrie, waren die Gewässer sauber
Und der Wald bedeckte größere Flächen.
Noch vor 40 bis 50 Jahre konnte man in den kleinen Flüssen
mit der Hand Fische fangen. In den meisten Dörfern gab es einen
Mühlenteich, in dem die Fische aufwuchsen und wir Kinder baden
konnten. Jeder durfte angeln, es reichte ein Stock und eine Schnur.
Die gute alte Zeit !
Heute ist es wie beim Autofahren. Wer angeln will muß nach
40 Lernstunden eine Prüfung ablegen. Danach kann er bei der Behörde,
gegen Kohle, einen Fischereischein erwerben. Der Jugendliche bekommt ab
dem 7.Lebensjahr den Jugendfischereischein ohne Prüfung, aber gegen Kohle.
Darf aber nur in Begleitung eines Fischereiberechtigten angeln.
Ab 14 Jahren muß auch er die Prüfung ablegen.
Aber auch mit dem Fischereischein darf man hier noch nicht angeln.
Man braucht vom Gewässerbesitzer den Erlaubnisschein auf Zeit.
Also wieder Löhnen. Oder ist Mitglied in einem Verein und kann
Unter Berücksichtigung der Schonzeiten Fische fangen.
Neben dem Mitgliedsbeitrag sind jedoch auch Arbeitsstunden zu leisten.
Da gilt es z.B. Abfall, den andere weggeworfen haben, einzusammeln.
Und wenn wir angeln ?
Ja dann sehen wir:
Enten schwimmen und fliegen vorüber
Wasserratten und Mäuse
Vögel, wie den Eisvogel
Fischreiher und Comoran
Bienen und Hummeln auf Nahrungssuche
Libellen und Schmetterlinge
Fischbrut im Wasser
Wolken am Himmel vorüberziehen
und noch vieles mehr.
Wir lernen uns entspannen und die Natur zu beachten und zu achten.
Angeln heißt also nicht nur Fische fangen.
Das sind meine Gedanken zu unserem Hobby
Gruß
Buggs
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