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Eine Meerforelle für Ernst


Dies, geneigter Leser, ist die Geschichte eines Anfängers.

Nennen wir ihn "Ernst" und begleiten wir ihn ein Stück seines Weges auf dem steinigen Pfad der Meerforellenfischerei an der Küste.

Folgende Moritat hat sich so zugetragen. Ich schreibe sie aus der Erinnerung und kann mich an den genauen Zeitraum des Geschehens, so wie die Dialoge nur vage erinnern.

Alles andere hat sich wirklich so zugetragen.

Ernst war kein Freund im Sinne des Wortes. Schon gar kein Angelkumpel.

Man kannte sich von der einen oder anderen Party, war auch ein paar Mal zusammen um die Häuser gezogen, hatte ein paar Gläser zusammen geleert. Mehr nicht.

Er war eigentlich auch kein Angler.

("Als Kind hab ich mal geangelt. So in den Ferien weißte. Barsche und so´n Zeuch. Köderfische für mein Oppa, und so.")

Aber irgendwo, ganz tief versteckt musste ein Fünkchen Passion glimmen, unbemerkt und fast erloschen.

Bis zu einem Samstag im Jahre 1984, als sich der November dem Ende zuneigte...............

Er war ein paar Mal zugegen, wenn wir, eine vierköpfige Bande, bei meinem Freund S. oder bei mir um den Küchentisch versammelt waren, Bier und andere Sachen katalysierten, dabei über Meerforellen dozierten oder einen Trip planten.
 
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Wir hatten, vor ein paar Jahren, das Mefofischen an der Küste entdeckt, waren mittlerweile rettungslos verseucht, verstrahlt, verloren und, nach einigen Startschwierigkeiten, nicht unbedingt erfolglos.

Wir hatten schlicht und einfach herausgefunden, dass das "Mysterium Meerforelle" gar keins ist.

Ernst aß gebeizte/geräucherte Filets mit Genuss auf diversen Feiern und lauschte unseren Erlebnissen von "nervenzerfetzenden" Drills und anderen Abenteuern mit höflichem Interesse, allerdings hätte man ihm seine Skepsis mit einem Spachtel vom Gesicht abnehmen können.

Am späten Nachmittag des besagten Tages war Ernst bei meinem Freund S. reingeschneit, ("Auf´n Bierchen und ´n Klönschnack"), traf aber nur seine Freundin/jetzige Ehefrau an.

"Tut mir leid Ernst, er ist heute morgen zum Fischen gefahren."

"Der is wohl nur noch angeln wa? Okay, kuck ich mal bei Torsten rein."

"Der hat ihn abgeholt."

"Has´n Bier da?"

Einige Zeit später, lange nach Einbruch der Dunkelheit, flog die Tür auf und zwei rotgesichtige, im Kreis grinsende Strauchdiebe polterten in die Küche.

("Schuuuuhe auuus, ihr Schmiermichel!!")

"Vaddi & Vaddi" back on the Base.

Die Autoheizung hatte uns wieder aufgetaut (das Neoprenzeitalter war noch nicht angebrochen) und wir wollten nur noch eins:

Feste u. flüssige Nahrung!

Ernst: "Moin! Na, wie war´s?"

V&V (abwechselnd): "Moin, Moin! Niich schlääächt!"

Ernst: "Habt ihr was?"

V & V: "Joouu! Hängen draußen, am Hundezwinger."

Blitzartig erfasste Ernst den Plural von "hängt"!

Betont gelassen schlenderte er nach draußen............ und stand vor einem knackigen, silbernen "Geschwisterpaar" mit einem Gesamtgewicht von deutlich mehr als neun Kilos und die waren, ziemlich genau, durch zwei dividiert.

Ernst: "Aaaaalder!! Goiiile Dinger! Lachse oder watt?"

V & V: "Nö! Meerforellen."

Ernst: "Echt?"

V & V: "Joouu."

Es gab kein Halten mehr.

Dass wir den ganzen Tag geackert hatten und uns alles Mögliche abgefroren war, bekam er nicht mit. (Eine am Morgen für mich, eine am späten Nachmittag für Kumpelchen.)

Dass wir vor Müdigkeit kaum noch aus den (roten) Augen kucken konnten auch nicht.

Dass so ein Fang (auch damals) nicht unbedingt Routine war, schon gar nicht.

Vor seinem geistigen Auge sah er sich schon meterlange "Lachse" stemmen.

Ernst: "Könnt ihr mich nich ma´ mitnehmen?"

V &V: "Mmmmhh"

Ernst: "Hab irgendwo noch ´ne Angel rumliegen. Watt brauch ich so alles? Blinker oder watt, näää? Nächstes Wochenende? Ich fahr, hol euch ab. Wann fahrt ihr denn immer so los? Wohin?"

V & V (Nach langem Blickkontakt): "Eeeernst!! Hol datt Muhl, sett di dohl und pass up! Hess watt to´n schrieven?" (Ernst! Schweige bitte einen Moment, setze dich und merke auf! Hast du Papier und Feder zur Hand?)

Der folgende Samstag, irgendwo an der Holsteiner Ostseeküste.........

Da stand er nun vor uns, unser Ernst!

Bis zum Hals in einer nagelneuen, grünglänzenden "Helly Hansen" aus bestem PVC steckend, ein fesches Spinnfischer-Umhängetäschchen über der Schulter, den guten alten DAM-Kescher - ("Teleskopisch, durch Knopfdruck vollautomatisch ausfahrbar, faltbares Netz. UNVERZICHTBAR für Spinnfischer!") - lässig in den Schulterriemen eingehängt.

Selbst eine zünftige Kopfbedeckung fehlte nicht.

Ein graues Etwas, "Modell Bogart", wie man es aus alten Gangsterfilmen kennt. - ("Echter Stetson Aalder! Schnäppchen! Flohmarkt in Hamburch.") - Die vordere Krempe, á la John Wayne, senkrecht hochgeklappt und festgetackert.

"Zeich ma´ dein Geraffel!"

Sportex-Rute, durchaus schon "lachstauglich" aber noch brauchbar. Rolle.... naaaja, 35er Mono. ("Schnur war im Angebot, voll preiswert!")

Blinker fast durchweg ABU Toby. Entweder heftige, schwerste Lachslöffel oder hauchdünne, große Schleppversionen. Ein kompakter, blau/silberner "Küstentoby" in 20g fiel angenehm auf.

Der Rest bestand aus "ABU-Krill" Kleinpilkern und einigen "Stingsildas", knapp unter bis Dorschkaliber, abgerundet mit ein paar Rapalas für Hechte.

Alles auf Empfehlung des "Fachhändlers" erworben. ("Meerforellen wollen sie angeln? Die werden soooooooooo groß! Ich stelle ihnen mal was zusammen. War im letzten Jahr an der Mörrum. Kennen sie die Mörrum?" Ich kann ihnen sagen, da........)

Auweia!

Seine Notizen mit unseren Vorstellungen hatte er wohl verlegt.

Wir zeigten ihm die, einigermaßen brauchbaren, Köder, schärften ihm ein besonders die kleinen Pilker nicht zu langsam zu führen (Blasentang), versorgten ihn mit Reserven aus unseren Köderboxen und machten uns ans Werk.

Einige Zeit später:

"Gottverdammte Sch..e!! Ooooohhh Maaaaannnnnn!!!! So ein Mistzeuch!!!!!"

Flüche der obszönsten Art marterten unser Gehör.

Ernst hatte sich, mit kundigem Blick, ein weitläufiges mit bürstendichtem Tang durchsetztes Steinfeld im flachen Wasser ausgesucht.

Den Riffrücken, auf den S. ihn geparkt hatte, hatte er schnell über. ("Da beisst nix Aalder!")

Unsere Empfehlung an dem Feld seitlich, auf einer Sandbank, entlang zu waten und dann das tiefere Wasser davor abzufischen verhallte in der dunstigen, kalten Seeluft.

Ernst: "Aaalder! Kuck dir datt Krautzeuch doch ma´ richtig an! Da muss Fisch sein!"

Ich: "Schon richtig, aber dort reißt du dir alles ab Mann! Und n´ Drill wird auch nich gerade leicht werden."

Die letzte Schimpfkanonade leitete den Verlust seines letzten Köders ein.

Die Box war leer, die Spule nur noch zur Hälfte gefüllt!!

Nur die Rapalas waren noch am Mann. Die schlechten Wurfergebnisse mit den Schwimmwobblern, bedingt durch den 35er Tampen und die nur noch magere Spulenfüllung, rettete den finnischen Hechtgreifern das Leben.

Ernst: "Haste noch´n Blinker oder so Vaddi?"

Ich: "Mmmmhh. By the way.... bin nich dein Vaddi. Okay!!??

Ernst: "Bleib logger Aalder! Meinste wir kriegen noch´n Lachs heude?"

"Meerforelle Ernst...... Meerforelle."

Ich kramte einen blausilbernen Gladsax "Fiske" aus der Box und verabschiedete mich schon mal von dem alten Veteranen. Der Drilling war vergammelt. Schande auf mein Haupt!

"Ich wechsle mal eben den Haken aus. Dann kannste wieder loslegen. Gleich nach dem Auftreffen auf´s Wasser einholen! Klar?"

Ernst: "Ach watt, brauchst doch keinen neuen Haken ranmachen! Der is doch okay!"

Ich: "Nix ach watt!! Knote mal den Wirbel an."

Hab ich´s doch geahnt! Er legte zwei "Halswürgebunde" und schloss das Knotenkunstwerk mit einem doppelten "Kaninchenfangschlag" ab.

Kein Wunder, dass die Eisen schon alle flöten gegangen waren. Da die steife Schnur wie Draht von der Spule sprang, hatte er auch schon einige Perücken chirurgisch entfernen müssen.

"Lass man Ernst, ich mach datt schon. Siehste? So und so und dann so......"

Ernst: "Goiiil! Wie heißt´n datt Ding?"



"Bloodknoten"

Ernst: "Blutknoten!!?? Ich kipp ja gleich hintenüber Aalder!"

"Der Typ, der sich den Knoten ausgedacht hat, hieß so."

Ernst: "Der hieß Blut!!??"

"Blood!!"

Er schnappte sich den Wobbler und stiefelte neuen Abenteuern entgegen. Allerdings nahm er nicht den alten Platz ein, sondern watete auf einer gewissen Sandbank an seinem persönlichen Blinker/Wobbler/Pilkergrab vorbei.

Ich hockte mich hin, zwecks Koffein und Tabakkonsum und machte ´n büschn "Zehgymnastik" um wenigstens etwas Gefühl in die beiden Eisklumpen in meinen Stiefeln zurückzubekommen.

"Ooooch Bullshit Maaannn! Niich schooon wieder!! Von wegen bessere Stelle und so!!"

Resigniert schaute ich auf.......

Ernst stand, nur ein paar Schritte vor mir und weit nach hinten gebeugt, knapp bis zum Achtersteven im Wasser. Die, wie erwähnt recht kräftige, "Topas - Spin/SP-Zwosiebenfuffzich" zeigte einen konkreten Halbkreis.

Ernst ruckte noch ein paar Mal kräftig um den Hänger zu lösen. Der Punkt an dem die Schnur (die gute aus´m Angebot) ins Wasser eintauchte, verlagerte sich um ca. einen Meter nach rechts und beschrieb einen Halbkreis. Zwei heftige Schläge veranlassten die Rute sich noch ein bisschen tiefer zu verneigen.

Ernst drehte zeitlupenartig den Kopf in meine Richtung. Sein Mund beschrieb ein großes, akkurates "O".

Ernst: "Watt is´n nu...???"

"Fiiiiisch Maaaann! Dickschiff!!!! Hör auf mit dem Knüppel rumzureissen Mensch!!!"

Krrrrräääääääääksssssssssss!

Die Bremse - ("Sehr fein einstellbares, spezielles Mutidisk-System. Präzise, butterweiche Schnurfreigabe. Für ihren kapitalen Fang!") - gab, wenn auch widerwillig und stotternd, ein paar Meter vom mickrigen Schnurvorrat preis.

Ein Schwall, förmlich ein großer Buckel aus Wasser baute sich auf. Eine Schwanzflosse, eine sehr, sehr, sehr große Schwanzflosse durchbrach die Oberfläche...... der Fisch explodierte förmlich und machte sich auf die Reise in tiefe, dunkle, und ruhige Gefilde.

Krrrrrrrääääääääiiiiiiiikssssssss.......Bremse reagiert nicht mehr.........krrrrrrääääääääks..... Bremse mag nich................krrrrriiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiikkkkkksssskrrriiiissssskrrrr.......... Schluss mit Bremse.

Diese - "hochwertige Rolle mit modernster Technik für ungetrübten Angelspaß" - kannte nur zwei Bremseinstellungen: Ganz geschlossen und ganz offen.

Die Meerforelle rastete komplett aus! Sie wütete und tobte an der Oberfläche. Kam zur Hälfte aus dem Wasser und warf sich wütend von einer Seite auf die andere. Peitschte das Wasser und raste hin und her, allerdings ohne Meter zu machen. Sie wälzte sich an der Oberfläche, stellte sich auf den Kopf und bohrte den Schädel in den Tang............ tauchte ab.........

Dann sprang sie! In voller Länge senkrecht aus dem Wasser schießend, ließ sie sich breitseits zurückfallen. Sah aus wie eine kleine Explosion.

"Acht Kilo Vaddi.....acht! Logger!!"

Mein Freund war unbemerkt neben mir aufgetaucht.

"Datt geiht inne Büx! Die Sch...rolle is wohl irgendwie out of order."

"Ernst! Bleib cool! Warte bis sie ruhiger wird und versuche sie dann ranzuholen. Aber nicht zu schnell kurbeln, immer schön piano!" (Was soll man sonst sagen?)

Ernst (brüllend): "Dich krieg ich, die krieg ich, die krieg ich........die krieg ich....... ...boooooaaahh.....Mistvieh!!! Ich krieg dich, ich krieg dich, ich krieg dich.......du bist fällig......Aaaaaalder!!!!!"

Irgendwann wurde ihm wohl langweilig oder vielleicht auch kalt und er beschloss das Wasser zu verlassen.

Er stellte sämtliche Versuche ein, den Fisch mittels Rolle - (zwölf Kugellager, Multidisk......) - in seine, besser gesagt in unsere Nähe zu bekommen, beendete sämtliche Handlungen am Gerät und ging, forschen Schrittes, rückwärts an Land.

Nein, er stolperte nicht!

Nein, er fiel nicht zwischen die Steine, zerbrach nicht die Rute oder eines seiner Körperteile!

Ja, die Forelle war noch am Haken!

Sein Weg führte ihn unbeirrbar, jetzt vorwärts gehend und die Rute über die Schulter gelegt, den Trampelpfad der Steilküste hinauf.

Dann stand er oben auf der Kante und gab Anweisungen:

"Mann, los jetzt! Holt sie raus oder watt! Nich datt die noch abhaut ey!"

Mindestens dreißig Meter Schnur gingen, von der Steilküste abwärts, straff gespannt und hin und her schwingend, ins Wasser.

Die Forelle tobte, wühlte Sand und Pflanzenreste auf....... aber war immer noch am Haken.

Mein Kumpel blickte mich mit einem Hundeblick an, zog seinen großen Watkescher und schlich, wie ein Blackfoot auf Kriegspfad, auf das, im Sinne des Wortes, schäumende Dickschiff zu..... ich hörte ein Rauschen und Wasser das von irgendetwas ablief, bzw. tropfte. Vaddi richtete sich auf........

Die Schnur wurde schlaff und legte sich zärtlich auf seine Schulter..........

Obere Etage (hysterisch): "Neeeeeeiiiiiiinnnnnn! Sch..e Mann! Biss du irre oder was? Die is wech! Ich dreh duuuuurch!!"

"Mach den Kopp zu Ernst! Er hat sie."

Auf einer geeichten Waage, in der Restaurantküche eines Bekannten, stoppte der Zeiger bei guten dreihundert Gramm.

Dreihundert Gramm unter neun Kilo.

Ein Milchner. Der Magen war leer.

Ein Überspringer wie aus dem Bestimmungsbuch. Der Nacken war kaum zu umfassen und er hatte den typischen "Wasserbüffelrücken" wie ihn topkonditionierte Männchen oft aufweisen.

Die größte Meerforelle die wir, zu dem Zeitpunkt, je zu Gesicht bekommen hatten.

Der Haken saß im Oberkiefer, fast genau in der Spitze. Im Bereich wo sich die beiden Kieferhälften treffen hatte er Knochen und Knorpel durchdrungen.

Um den Fisch nicht zu verstümmeln, musste ich den Greifer vor dem Bogen abkneifen. Anders war der Gladsax nicht zu lösen.

Der erste Meter der Schnur sah aus wie ein Laubsägeblatt.

Den Wobbler habe ich ihm geschenkt.

An diesem Abend war ein gewisser Alkohol, u. - Tabakmissbrauch nicht zu verhindern, einen dicken, feuchten Schmatz auf die Stirn gab´s auch.

Ernst ging noch oft mit uns zum Fischen. Regelmäßig war er unterwegs, auch allein als er wusste wie, und vor allem wo und wann der Hase lief.

Er warf seine Rolle weg und kaufte sich was aus dem "oberen Regal". Er überdachte Köderwahl u. Schnurstärke. Kaufte sich eine sündhaft teure Watjacke, ja er unternahm sogar Dänemark-Tagesfahrten zwecks Spinnköder-Großeinkauf.

Seinen Hut, mittlerweile mit einer Schwungfeder der Heringsmöwe geschmückt, behielt er.

Irgendwann, nach ca. zwei Jahren, ebbte seine Leidenschaft ab. Heirat und Kind taten ein Übriges. ("Familie und Job und so........ weißt ja wie datt is Aalder!")

Nein, weiß ich nicht.

Er fing, nach diesem Tag, nie wieder eine Meerforelle.

Diese eine blieb, bis zum heutigen Tage, die einzige Trutta seines Lebens.

Er fischte verbissen, schon fast manisch, und fing Dorsche - ("Legger Fischstäbchen, Aalder!") - Hornhechte - ("Isst du die Dinger etwa? Neeee nää!!??") - Seeskorpione - ("Coming from outer space, wa? Auuaaa!! Mistvieh!!") - einmal sogar einen Latschen von Flunder auf einen durchgesackten Blinker, da er sich die Nase kratzen, eine Kippe in Brand setzen oder was weiß ich musste.

Das Eisen verschwand natürlich nicht im Bewuchs, sondern landete auf einem der wenigen schmalen Sandflecken, die dort vorkamen. Als er die Rute wieder anhob, langte der Butt zu.

Wir sind uns sicher, dass sein gesamtes Mefoglück, die Portion die einfach nötig ist in diesem Geschäft, an diesem einen Tag im November 84 auf einen Rutsch verbraucht worden ist.

Weder ich, noch einer meiner Freunde hat (bis jetzt) die 8-Kilo Marke überschritten. Wir waren alle schon nah dran, aber der Zeiger stoppte immer vorher.

Allerdings fangen wir auch heute, so ab und zu, mal eine Blanke. Noch ist unser Glück nicht verbraucht.

Unsere Passion schon mal gar nicht!

Is schon okay so ... oder?



Torsten Schulz



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