|
Pressemitteilungen
Zwölfstündiger Einsatz für Seenotretter nördlich von Helgoland
13. Januar 2005
HERMANN MARWEDE gemeinsam mit Bergungsschlepper im Einsatz für havarierten Fischkutter
Für die Besatzung des Seenotkreuzers HERMANN MARWEDE/Station Helgoland der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) war am Donnerstag, dem 13. Januar 2005, um 03.50 Uhr die Nacht schlagartig zu Ende. Der Fischkutter "Susanne", der sich auf einer Fangreise in die Behringstraße zwischen Alaska und Sibirien befand, meldete einen Maschinenausfall. Das 35 Meter lange Schiff trieb mit acht Mann Besatzung an Bord 30 Seemeilen (rund 55 Kilometer) nordwestlich der Hochseeinsel manövrierunfähig in der aufgewühlten Nordsee.
Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS alarmierte den auf Helgoland stationierten Seenotkreuzer, nachdem sie zuvor den Notruf über die Küstenfunkstelle Lyngby-Radio/Dänemark erhalten hatte.
Bei westlichen Winden der Stärke 7 (über 60 km/h), schweren Schauer- und Gewitterböen sowie einem Seegang von bis zu fünf Metern Höhe machte sich die HERMANN MARWEDE unmittelbar nach der Alarmierung auf den Weg zu Havaristen. Hart musste der Seenotkreuzer gegen die grobe See ankämpfen, bevor er um 06.20 Uhr vor Ort - "on scene" wie die Seenotretter sagen - eintraf.
Für Besatzung und Schiff bestand zu diesem Zeitpunkt keine unmittelbare Gefahr. Die SEENOTLEITUNG BREMEN ließ auf die Bitte des Kapitäns der "Susanne" hin in Cuxhaven einen Schlepper anfordern, der unverzüglich auslief:
Während sich der Schlepper "Taucher O. Wulf 3" auf dem Weg zur "Susanne" befand, blieb die HERMANN MARWEDE stand-by und sicherte den Havaristen. Im Fall einer Verschlechterung der Situation hätte ihre Besatzung sofort helfend eingreifen können. Mit dem Eintreffen des Schleppers um 11 Uhr war der Einsatz für die DGzRS beendet. Um 15.20 machte der Seenotkreuzer auf Helgoland im dortigen Südhafen wieder fest. Der Schleppverband mit dem Havaristen wird in den frühen Morgenstunden des 14. Januar 2005 in Cuxhaven erwartet. Menschen kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden.
Bei der "Susanne" handelt es sich mit einer Verdrängung von mehr als 400 Tonnen um den größten Fischkutter unter deutscher Flagge. Ihr Heimathafen ist Cuxhaven. Von dort aus läuft das Schiff regelmäßig zu Fangreisen - üblicherweise in das Nordsee-Dreieck zwischen Norwegen, den Shetlands und den Faröer Inseln - aus.
Für Rückfragen:
Ulf Kaack
DGzRS
Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
* ukaack@dgzrs.de
* Mobile 0160/90 14 40 20
* Telefon +49 (0)421 53 707-610
* Telefax +49 (0)421 53 707-690
* * * * *
10. Deutsches Trollingtreffen: Rekordbeteiligung erwartet
Großes Jubiläumstreffen der Schleppangler
BURG. Als sich 1996 zehn Boote in Heiligenhafen zum ersten Deutschen Trollingtreffen zusammen fanden, ahnte von den beteiligten Petrijüngern noch niemand, welche Entwicklung ihre Angelart und damit auch die Veranstaltung einmal nehmen würde.
|
Mittlerweile ist aus der ehemals kleinen Schar Schleppangelfanatiker eine große Gemeinschaft geworden, die sich im Bootsanglerclub (www.bootsanglerclub.de) zusammen geschlossen hat. Das Event selbst geht ins zehnte Jahr und 70 bis 90 teilnehmende Bootsteams sind heute normal. Zum Jubiläumstreffen erwartet Frerk Petersen, der Initiator dieser Zusammenkunft und seit der zweiten Austragung gleichzeitig auch deren Organisator, dass erstmalig mehr als 100 Teams begrüßt werden können. Vom 31. März bis zum 3. April findet das Gemeinschaftsfischen nach mittlerweile guter Tradition auf Fehmarn statt, dieses mal an insgesamt vier Veranstaltungstagen.
|
 |
Mit ihrem Yachthafen Burgtiefe am Südstrand kann die sonnenreiche Ostseeinsel mit einer ausgezeichneten Hafeninfrastruktur aufwarten. Das nahe gelegene IFA-Ferien-Centrum bietet für Teilnehmer am Trollingtreffen extra verbilligte Übernachtungsmöglichkeiten an. Und nicht zuletzt wegen der verlockenden Fangmöglichkeiten in den angrenzenden Seegebieten reisen Schleppangelfreunde teilweise von weit her an. Gäste beispielsweise vom Bodensee, aus der Schweiz, aus Dänemark oder auch aus Finnland kommen regelmäßig zum Treffen. Im letzten Jahr war eine fast 7,52 Kilogramm schwere Meerforelle der herausragende Fang.
Das Trollingtreffen wird von vielen Firmen unterstützt. Hauptsponsor ist die Fa. Zebco Sports Europe, weitere Unterstützung zugesagt haben bisher folgende Firmen: Der Schleppfischer, IWT Trolling, www.trollingtreff.de, www.trailer-und-bootszubehoer-shop.de, Yachtservice Hai Wilmer und die Fraser River Fishing Lodge (Kanada).
INFO: Weitere Auskünfte, das detaillierte Programm sowie Anmeldeunterlagen (gegen Voreinsendung eines mit 1,44 Euro frankierten Rückumschlages) gibt es bei Frerk Petersen, Schierblicken 55, 23843 Bad Oldesloe, Tel. 0175-2662788; E-Mail: Frerk_Petersen@MagicVillage.de
„Traum aller Schleppangler: Hans-Heinrich Müller von der Ohe aus Ummern mit der größten Forelle des Trollingtreffens 2004 (7,52 kg). Man darf gespannt sein, ob diese Marke bei der diesjährigen Austragung geknackt wird“
|