Google
 
Web www.anglerpraxis.de
Guten Morgen, und Viel Spaß im Archiv des Anglerboard-Magazins!


  Navigation
picStart
picAktuelles Magazin
picMagazinforum
picOnlineshops
picKleinanzeigen
picImpressum
picHaftungsausschluss
picAnglerboard.de



  Archiv
picGesamtes Archiv
picAllgemein
picRaubfischangeln
picFriedfischangeln
picMeeresangeln
picJungangler
picGewässertipps und Reiseberichte
picGerätetips und Berichte picBasteln und Gerätepflege
picRezepte und Kochtips
picPolitik und Naturschutz
picInteressengemeinschaft Angeln
picUnterhaltung
picPressemitteilungen und Firmenvorstellungen
picSonstiges




Was Sie über HAKUMA-Bleiguss-Formen wissen sollten

Aluminiumformen allgemein

Aluminium ist ein klassisches Material für Bleigussformen. Das hervorstechende Merkmal ist die gute Temperaturstabilität und das sehr gute Wärmeleitvermögen.

Wird flüssiges Metall in eine Aluminiumform gefüllt, wird zuerst das Metall an der Formwandung hart und dann nach und nach das weiter innen liegende. Bei sehr massiven Teilen kann sich im Inneren des Gießlings ein Vakuum bilden, der aus dem Abkühlungsschwund resultiert, den (fast) jedes Metall aufweist.

Ist die Form durch wiederholtes Gießen zu heiß, kann es passieren, dass die Randzone noch nicht hart genug ist und eine Delle oder gar ein Loch im Gießling entsteht.

Jetzt ist es höchste Zeit, die Form vor dem nächsten Guss abkühlen zu lassen.

Um diesen Effekt möglichst lange herauszuzögern sollte die Metalltemperatur so niedrig wie möglich gehalten werden. Das ist normalerweise ca. 50..70° über dem Schmelzpunkt. Wer kein Thermometer zur Verfügung hat, erwärmt einfach das Metall noch einige Zeit weiter, wenn es geschmolzen ist und probiert so lange, bis er die optimale Temperatur gefunden hat.

Durch eine optimale Metallzusammensetzung kann der Schrumpfeffekt minimiert werden.

Ist das Metall zu kalt, wird ein Teil schon bei der Berührung mit der Form hart und verhindert ein komplettes Befüllen des Formnestes.

Grundsätzlich sollte man die ersten zwei Güsse in eine Form ohne Drähte oder Haken machen. So erreicht sie bald die Arbeitstemperatur und etwa ab dem dritten Guss sollte es funktionieren.

Bei Formen mit massiven Teilen wie z.B. Birnenbleien klappt es auch schon früher, bei sehr kleinen und flachen Teilen (z.B. Küstenpilker) kann es auch etwas länger dauern, bis die Gießlinge gut aussehen.

Alle im Katalog angebotenen Formen sind auf einwandfreie Funktion getestet und haben sich x-fach bewährt. Wenn es absolut nicht klappt, liegt es garantiert am Metall oder anderen Faktoren.

Wir helfen Ihnen gerne bei jeder Art von Problemen weiter.

Fehlerursachen und deren Behebung

Symptom

Ursache

Abhilfe

Blei füllt Formnest nicht aus

Metall ist zu kalt

Metall stärker erhitzen

 

ungenügende Metallzusammensetzung

andere Metalle hinzufügen

 

schlechtes Formfüllvermögen des Metalls

Antimongehalt steigern

Form mit „Superguss“ oder Teflon behandeln

 

Form ist zu kalt

Form erwärmen

Schlieren auf Gießling

Form ist zu kalt

Form erwärmen und mit „Superguss“ oder Teflon behandeln

Einfallstellen am Gießling

Form ist zu heiß

Form abkühlen lassen

 

Metall ist zu heiß

neues Metall zur Schmelze geben

 

ungenügende Metallzusammensetzung

andere Metalle hinzufügen

Blei läuft unten aus der Form

Hälften nicht stark genug zusammengepresst

Form stärker zusammenpressen

 

Fremdkörper zwischen den Hälften

Fremdkörper entfernen

 

Formhälften durch Gewalteinwirkung verbogen

Abhilfe kaum möglich

Ösen fallen aus Vertiefungen

normales Spiel

Verwendung von „Superknete“

Ösen sind zugegossen

zu wenig „Superknete“

genügend „Superknete“ verwenden

Allgemeine Hinweise zum hobbymäßigen Verarbeiten von Blei

Blei kommt beim Angeln in vielerlei Form vor, so besonders als Angelbleie oder als Ködermaterial.

Viele dieser Bleie und besonders die Bleiköder sind im Handel recht teuer oder werden bei einigen Angelmethoden regelmäßig in großer Zahl verloren. Das legt natürlich den Gedanken an den Selbstbau von Bleiteilen aus Kostengründen nahe, zumal Blei zu den niedrigschmelzenden Metallen gehört und mit haushaltsüblichen Mitteln durchaus verarbeitbar ist.

Man sollte jedoch einige Grundsätze beachten, damit keine Gefährdung der eigenen Gesundheit möglich ist.

Giftigkeit

Wie fast alle Schwermetalle ist Blei für den Menschen giftig, wenn es in den Körper gelangt.

Da flüssiges Blei erst bei über 1000 °C in den gasförmigen und damit einatembaren Zustand übergeht, besteht kaum je eine Gefahr aus dieser Richtung denn mit hobbymäßigen Mitteln werden solche Temperaturen bei weitem nicht erreicht. Da Blei fast immer Verunreinigungen enthält, sollte man die Arbeiten trotzdem nicht in der Wohnung sondern im Freien oder in einem gut belüfteten Hobbyraum betreiben, da eine gewisse Geruchsbelästigung je nach Herkunft des Bleies nicht auszuschließen ist.

Die eigentliche Gefährdung liegt in der Aufnahme fein verteilten Bleies beim Umgang mit dem festen Metall oder den Schmelzrückständen (Schlacken), die stets gewisse Mengen von giftigen Bleioxiden enthalten.

Als Schutz vor dieser Gefährdung dient zuallererst Sauberkeit am Arbeitsplatz. Während der Arbeit mit Blei darf nicht gegessen oder geraucht werden, es sind Schutzhandschuhe zu tragen und die Hände sind nach der Arbeit gründlich zu waschen. Achten Sie bitte auch auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den Schlacken! Diese gehören nicht in den Hausmüll.

Verbrennungsgefahr

Natürlich geht von dem geschmolzenen Material eine gewisse Verbrennungsgefährdung aus. Immerhin wird im Temperaturbereich von ca. 300 bis 400 °C gearbeitet. Unbedingt sollten Schutzhandschuhe getragen werden und zum Schutz der Augen dient eine Schutzbrille.

Bringen Sie flüssiges Metall nie mit Wasser oder Feuchtigkeit in Berührung! Eine explosive Verdampfung des Wassers mit vielen Metallspritzern wäre die Folge.

Quellen

Wer richtig sparen will, wird meist bemüht sein, sich sein Blei irgendwo selber zu besorgen. Die wohl am meisten genutzte Möglichkeit sind Reifenservicefirmen, die stets gebrauchte Auswuchtgewichte vorrätig haben (wenn nicht schon ein anderer Angler da war). Das hier gewonnene Blei ist relativ sauber und hat einen gewissen Anteil an Legierungsbestandteilen, die es hart machen.

Dachdeckerblei ist reines Blei und nur für Angelbleie, nicht aber für Köder, nutzbar. Es ist ziemlich sauber und weich, hat aber einen hohen Schmelzpunkt von ca. 350 °C.

Besser ist da schon das seltener als Restmaterial zu bekommende Lötblei. Es enthält bis zu 40% Zinn, ist sauber und hat gute Verarbeitungseigenschaften. Man kann es mit reinem Blei strecken.

Das waren so ziemlich alle üblichen Bleiressourcen. Übrig blieben lediglich alte Bleiwasserrohre. Hier ist mit einem sehr hohen Verschmutzungsgrad, viel Abfall und Gestank zu rechnen, so dass man eigentlich davon abraten muss. Wegen des günstigen Preises wird es dennoch oft benutzt. Für Bleiköder muss es unbedingt mit anderen Metallen gemischt werden.

Wer sich all die Mühen sparen will und ein sehr gutes Metall zu einem noch recht günstigen Preis sucht, dem sei das HAKUMA Gießmetall empfohlen, das optimale Eigenschaften mit hervorragender Verarbeitbarkeit kombiniert.

Auf die Mischung kommt es an

Bei selbst besorgtem Blei kann man nie so ganz die Eigenschaften und damit zu erwartende Probleme voraussagen. Wer kleine Angelbleie gießen möchte, braucht fast gar keine besonderen Anforderungen an sein Metall zu stellen.

Beim Bau schwerer Pilker jedoch ist eine spezielle Mischung („Legierung“) unerlässlich. Für alle Fälle dazwischen muss man probieren. Die Erfahrung zeigt:

Funktioniert etwas nicht, liegt es in 95% der Fälle am Metall! Sparen am falschen Platz ist selten gut.

HAKUMA Gießmetall ist wie gesagt optimal, denn es enthält neben 83% Blei noch 5% Zinn und 12% Antimon. Mit Ihm kann man alle denkbaren Bleiteile gießen. Sein Formausfüllungsvermögen ist durch den hohen Antimonanteil ausgezeichnet und es hat einen sehr niedrigen Schmelzpunkt (ca. 250 °C).

Hat man nun ein relativ reines Blei (Weichblei) zur Verfügung und möchte z.B. Pilker gießen, muss man diesem Blei Bestandteile hinzufügen, die die Eigenschaften verbessern. Leider können wir ihnen weder Zinn noch Antimon liefern, aber man kann unser Metall z.B. im Verhältnis 1:1 mit Weichblei mischen und erhält noch ein ganz passables Material.

Ausrüstung

Eigentlich brauchen Sie nur eine Gießkelle (z.B. Suppenkelle), eine Wärmequelle (z.B. Lötlampe), Metall und eine Form. Diese Grundausstattung ist sehr billig und lässt sich beliebig erweitern.

Wir bieten in diesem Katalog eine Vielzahl von Produkten an, die Ihnen Ihr Vorhaben erleichtern werden.

Pilker selbst gebaut!


Sie benötigen folgende Materialien: Gussform, Ösen/Draht, Bleilegierung, Schmelzofen, diverse Farben, Augen, Haken, Springringe, Dekormaterial.


Zur Vorbereitung der Form zum Guss werden die Edelstahlösen in die mit Superknete versehenen Ösenaufnahmen gelegt.


Nach dem Auflegen der zweiten Formhälfte wird die Form in einen Schraubstock oder ein/zwei Schraubzwingen eingespannt.


Das gut erhitzte Blei wird in einem Zug in ein oder mehrere Gussnester eingefüllt. Nach dem Erstarren werden die Spanneinrichtungen geöffnet.


Mit einem Schraubendreher werden die Rohlinge aus den Formnestern gehoben. Diesen dabei an einer Öse ansetzen!


Mittels Seitenschneider wird der Anguss möglichst nah am Pilker abgekniffen. Eventuell eine Metallsäge verwenden. (Nicht bei Weichblei).


Entgraten und Säubern des Angussbereiches.


Eine Grundierung wird im Tauchverfahren aufgebracht.


Die erste Farbschicht (Grundfarbe) wird aufgetragen. Gut zwischentrocknen lassen!


Anschließend werden die zweite Farbschicht und eventuelle Dekore auflackiert. Bei Bedarf Folien aufkleben. Danach werden die Augen aufgeklebt.


Der Klarlack wird entweder aufgesprüht oder im Tauchverfahren verarbeitet. Jetzt eine längere Trockenpause einfügen. Eine hohe Raumtemperatur verkürzt die Trocknungsdauer.


Nach dem Säubern der Ösen von Lackresten ist der Pilker soweit fertig. Jetzt wird ein passender Drilling mittels Springring eingehängt.

Na dann: Petri Heil!

REPLIKA-SYSTEM

Eigene Bleigussformen selber bauen ist kinderleicht – mit dem Replika-System!

Kein Anrühren irgendwelcher Gießmassen, kein Schmutz und trotzdem lange haltende Formen mit genauester Abbildung des Originals – das bietet Ihnen Replika!

Wer ein Exemplar eines seltenen, teuren oder nicht mehr erhältlichen Metallköders hat, wünscht sich nicht selten, davon mehrere Exemplare zu haben.

Wir bieten Ihnen mit Replika ein ausgereiftes System für dieses Vorhaben an. Für alle Metallköder, die nicht größer als ca. 14 x 4 x 1,5 cm und schwerer als ca. 100-150 g (je nach Form) sind und die man aus Bleilegierungen nachgießen kann, ist es perfekt zu gebrauchen. Das Prinzip: Die Formen bestehen aus professionellem Siliconmaterial, das in Platten geliefert wird, deren Konsistenz etwa mit der von Knete vergleichbar ist. Diese sind von uns mit einem wirksamen Trennmittel vorbehandelt.

Das zu kopierende Teil wird zwischen diese Platten gelegt und in einem Vulkanisierrahmen aus Metall festgespannt. Durch Kochen und den dabei im Rahmen entstehenden Druck härtet das Silicon aus und ist dann hartgummiartig. Vom Beginn der Arbeiten bis zum ersten Probeguss vergehen gerade einmal 90 Minuten.

Das ausgehärtete Silicon ist äußerst hitzebeständig und hält viele Güsse aus, abhängig von der Größe des Teiles und der Metalltemperatur, die möglichst niedrig liegen sollte. Unser HAKUMA- Gießmetall funktioniert sehr gut und sollte unbedingt benutzt werden

Bleigussformen selbst gebaut!

So wird`s gemacht:


Das Original – in diesem Fall ein Pilker!


Die von uns mit Trennmittel vorbehandelt gelieferten Silikonplatten werden in den Vulkanisierrahmen eingelegt und festgedrückt.


Das abzuformende Modell wird bis etwa zur Hälfte in eine der Silikonplatten eingedrückt. Dann werden Stahlkugeln als „Schlösser“ platziert.


Mit den mitgelieferten Schrauben und Flügelmuttern werden die aufeinandergelegten Rahmenhälften gleichmäßig zusammengedrückt.


Die geschlossene Form wird in einen Topf mit Wasser gestellt. Nach dem Aufkochen kann die Wärmequelle abgestellt werden. Nun 60 min warten.


Nach Entfernen der Schrauben werden die Rahmenhälften mit einem Schraubendreher auseinandergedrückt. Danach wird die Silikonform ausgehebelt.


Nach Abschneiden der herausgequollenen Ränder werden die Formhälften vorsichtig mit dem Schraubendreher auseinander gedrückt.


Nach Entfernen des Originals werden (nach Studium der Arbeitsableitung) die Eingussöffnung und die Entlüftungsschlitze eingeschnitten


Jetzt können die ersten Probegüsse durchgeführt und bei Bedarf Korrekturen an Eingussöffnung und Entlüftung vorgenommen werden.

.jpg"> src="http://www.anglerpraxis.de/./images/HAKUMA_Tipps_Franky-Dateien/image022.jpg">

Fertig! Original und Kopie sind identisch. Nun kann lackiert werden.

Pulverfarben

Wenn man nach der ultimativ haltbaren Farbe für Metallköder sucht, kommt man um die Verwendung von Pulverfarbe nicht herum.

Ihre Vorteile bestehen in der Geruchlosigkeit, der Sparsamkeit bei der Anwendung, der schnellen Verarbeitbarkeit und natürlich der hervorragenden Beständigkeit gegen harte Beanspruchung. Nachteile gibt es eigentlich nicht, wenn man sich auf die gegenüber Flüssigfarben andersartige Verarbeitung einstellt.

Die Vorgehensweise beim Lackieren ist von der Art des Metallteiles abhängig. Besonders leicht lassen sich Jigköpfe mit Pulverfarbe lackieren. Dazu geht man wie folgt vor:

Man fasst den Jigkopf am Haken an und erwärmt ihn mittels einer Wärmequelle wie einer Gasflamme oder einer Heißluftpistole solange, bis er die richtige Temperatur erreicht hat. Die Dauer des Erwärmens ist dabei abhängig von der Größe des Jigs und liegt zwischen 3 und 10 Sekunden. Das müssen Sie durch probieren herausbekommen.

Ob die Temperatur richtig war, merken Sie an der Reaktion der Pulverfarbe. Der erwärmte Jig wird in die Pulverfarbe getaucht und sofort wieder herausgezogen. Stimmt die Temperatur, schmilzt die Farbe fast augenblicklich zu einer glatten glänzenden Schicht auf. Passiert das nicht oder nicht vollständig, war der Jig noch zu kalt, fängt die Farbe zu qualmen an, war der Jig zu warm. Im allgemeinen funktioniert das in ziemlich weiten Grenzen ganz gut, so etwa von 160 bis 200 °C.

Möchte man einen zweifarbigen Jig, muss man diesen sofort nach der ersten Farbe zur Hälfte in die zweite Farbe eintauchen und schnell entfernen. Sind alle Farben drauf, und der Jig kühlt ab, ist die Farbe noch relativ empfindlich und etwas spröde. Um die Farbe auszuhärten, muss der Jig bei ca. 190 °C für ca. 10 Minuten nachbehandelt werden. Das funktioniert am besten in einem alten Küchenherd wegen der guten Temperatureinstellung. Gegen heruntertropfende Farbe hilft ein Stück Alufolie am Herdboden. Die Geruchsbelästigung bei Jigs ist noch relativ gering, wenn es nicht hunderte sind. Sind die Jigs nach dem Tempern abgekühlt, ist die Farbschicht eine der haltbarsten, die es gibt.

Wesentlich anspruchsvoller ist das Lackieren von Pilkern

Diese Köder können nicht mehr so einfach in die Pulverfarbe getaucht werden, weil die enorme Hitze die Farbe zu Klumpen zusammenschmelzen würde. Somit kommt man nicht umhin, die Farbe anderweitig aufzutragen. Man behilft sich dabei so, indem man ein möglichst feinmaschiges Kaffeesieb mit der Farbe füllt, und durch leichtes Klopfen die Farbe unten heraus auf den erhitzten Pilkerrohling rieseln lässt. Eine Zeitung unter der Arbeitszone fängt das vorbeifallende Pulver zur Wiederverwertung auf. Die Schicht muss nur so dick sein, dass die Farbe deckt. Eine dickere Farbschicht erhöht nur den Pulververbrauch und die Gefahr des Weglaufens beim Einbrennen.

Da ein Pilker lange heiß bleibt, kann man so auch mehrere Farben in einem Arbeitsgang auflackieren. Während man kleine Pilker beim Ausführen der Arbeiten noch gut mit einer Kombizange festhalten kann, kommt man bei Pilkern ab etwa 80 g aufwärts nicht umhin, sich eine Haltevorrichtung zu bauen, mit der die Pilker in horizontaler Lage drehbar gelagert sind. Auch das Erwärmen eines Pilkers ist weitaus komplizierter als bei einem Jig. Wir empfehlen unbedingt, dies mit einem einstellbaren Ofen und nicht mit offenen Flammen zu tun.

Auch ein Pilker muss natürlich nach der letzten Farbschicht bei 190 °C für 10 min getempert werden. Pilkerlackierung mittels Pulverfarbe erfordert also etwas Übung und technische Voraussetzungen. Man wird aber mit der wahrscheinlich haltbarsten Lackierung belohnt, was sich sehr positiv auf die Lebensdauer des Köders auswirkt. Nicht umsonst sind alle HAKUMA-Pilker mit Pulverfarbe lackiert und erhalten so Ihre schon legendäre Haltbarkeit.

Übrigens eignet sich weiße Pulverfarbe auch vorzüglich als Grundierung für das Lackieren mit Flüssiglacken!


Sicherheitsratschläge

Auch wenn das Pulver harmlos aussieht, enthält es doch reaktive Substanzen, die bei Haut- oder Augenkontakt Reizungen auslösen können. Wir empfehlen, Schutzhandschuhe zu tragen, und sich nach der Arbeit gründlich die Hände zu waschen. Pulverreste gehören nicht in den Hausmüll! Beim Einbrennen für gute Durchlüftung des Arbeitsraumes sorgen! Von Kindern fernhalten!


Christian Kube
Anglerboard-Magazin 2003



© 2003-2011 Anglerpraxis.de - Alle Rechte und Irrtümer vorbehalten
Powered by MLIT