| Testbericht:Vulkanus Messerschärfer Pocket (Outdoor-Version) von Dorschbremse-Ri |
Testbericht:Vulkanus Messerschärfer Pocket (Outdoor-Version) von Dorschbremse-RiVerpackung: Geliefert wurde der Vulkanus Messerschärfer als Paket Dieses war gut ausgepolstert, was heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich ist. Der Messerschärfer selbst ist nochmals in einem Plastiketui verpackt, welches auf der Innenseite des Deckels mit einer Anleitung zum Gebrauch versehen ist. Das Etui wirkt recht billig; Der Verschluss ist recht sperrig und Fingernagelfeindlich. M.E. könnte auf dieses Etui locker verzichtet werden; Der Schärfer wird im Alltagsgebrauch eh nur lose in einer Gerätetasche bzw. Westentasche "gebrauchsfertig" mitgeführt werden, Die Gebrauchsanleitung auf der Innenseite des Etuis ist eigentlich überflüssig, da auf dem Messerschärfer selbst noch eine bebilderte Anleitung appliziert ist. Abgesehen von dem eingesparten Verpackungsmüll beim Kunden, würde auch Vulkanus sicherlich was einsparen. Ersteindruck des Schärfers: Der Vulkanus Messerschärfer liegt gut in der Hand und wirkt trotz des "Plastiks" recht gefällig. Die Oberfläche ist leicht rauh um eine sichere Handhabung des Gerätes zu gewährleisten. An den Längsseiten befinden sich zwei Knöpfe, die den Deckel des Messerschärfers lösen und dieser sich selbsttätig umklappt, um als Standfuss zu fungieren. Gut durchdachter Mechanismus- wirkt edel. Am Vulkanus rappelt und wackelt nichts- wirkt recht solide!!! Von den Abmessungen her (H/B/T-80/73/20 in mm) gibts überhaupt nichts zu meckern; Passt gut in die Westen/ Hosentasche und zwickt dort auch nicht, da sämtliche Ecken und Kanten abgerundet sind. Handhabung: "Na ja"- dachte ich mir. In der Werbung wird ja viel auf den Busch geklopft- Und man glaubt ja schließlich auch nicht, daß wenn man eine Putzmittelflasche aufmacht ein glatzköpfiger Muskelprotz da rauskommt und einem die Fliesen putzt! Also: Bedienugsanleitung gelesen (die auf dem Messerschärfer selbst erübrigt eigentlich jede weitere) das Video auf der Homepage des Herstellers angeschaut und los gings; Mit wenigen Handgriffen sind normal benutzte Standard-Haushaltsmesser wieder sehr scharf. Für den Tomaten- oder Papiertest reichts auf jeden Fall. Die Anpassung der Schleifflächen scheint also wunderbar zu funktionieren. Es sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, das Messer absolut senkrecht durch den Vulkanus durchzuziehen und nicht mit zuviel Druck zu arbeiten. Viel hilft nicht immer viel. Messer aus härteren Stählen wollen zwei- drei mal mehr durch den Schärfer gezogen werden, aber auch die werden scharf. Kratzer auf den Klingen sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen, der Abrieb hält sich in Grenzen. Mein mittlerweile schartiges Einhandmesser sollte eigentlich mal wieder einen "Grundschliff" (zumindest nenn´ich das jetzt mal für mich so) auf nem Stein bekommen- aber das schenke ich mir jetzt erst mal für ´ne Weile! Das Messer ist jetzt wieder gebrauchsfähig- und genau dafür ist der Vulkanus Messerschärfer gemacht; Schleifen, abziehen, fertig! Im Outdoorbereich wäre mehr einfach lächerlich! Mein Fazit: Auf meine Schleifsteine werde ich nicht verzichten- aber ich werde sie wohl künftig seltener gebrauchen müssen. Vor Allem das Halten des Schneidenwinkels ist für mich immer "ein Kreuz" und hat mir nicht selten den letzten Nerv geraubt. Davon ab: Ich habe so meine Zweifel, daß ich mit meinen "Schleifleistungen" auf den Wassersteinen sehr viel mehr erreichen würde und hadere mit dem Kauf der Küchenversion des Vulkanus. Der Messerschärfer ist auch für Ungeübte geeignet- selbst meine Jungs hatten ihre Fahrtenmesser Ruckzuck scharf. Mittlerweile habe ich spasseshalber sogar eine kleine Machete durch den Schärfer gezogen und immer noch keinen Kritikpunkt gefunden! Von daher kann ich nur sagen: Empfehlenswert!!! Kai aka Dorschbremse-Ri »
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