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Tandems in der Brandung

von Maren & Sascha Hausmann

Viele Brandungsangler haben sich im Vorjahr gefragt, was nach dem überregional bekannten „Schur-Cup“ kommen würde: 30 Jahre insgesamt hatte Uwe Böttcher diese Veranstaltung stets im Herbst ausgerichtet, sie war ein nicht mehr weg zu denkender Termin im Kalender der Brandungsangler. 2004 fand aber definitiv der letzte Schur-Cup statt. Für alle, die nun die Lücke im Terminkalender füllen wollten, die Frage: welche Alternative würde es geben?

Als der Quantum-Teamangler und Sohn des berühmten Fußballers Horst Hrubesch, Danny Hrubesch, im Sommer 2005 die Idee vorstellte, einen Tandem-Cup veranstalten zu wollen, stieß er zunächst auf viele fragende Gesichter. Im Tandem angeln? Zusammengebunden an den Beinen oder eher abwechselnd, ähnlich wie beim Staffellauf?

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Seine Idee war, Teams zu bilden, die nebeneinander am Strand in ein und denselben Eimer fischen sollten. Gewertet werden sollte also das Team, nicht das Fangergebnis des Einzelnen: zwei Angler, vier Ruten, ein Ergebnis. Am Samstag, den 19. November, war es soweit: 160 Petrijünger, also 80 Teams, verteilten sich auf die Sektoren in Altenteil, Niobe, Marienleuchte und Westermarkelsdorfer Huk.

Geangelt wurde von 16 bis 21 Uhr, das Wetter war mit 4 Grad recht angenehm, der Wind kam mäßig aus West und trocken blieb es auch. Zwar keine optimale Brandung, aber im Großen und Ganzen recht aussichtsreich. Und tatsächlich, am Ende der Veranstaltung wurden erfreuliche 315 Fische gemeldet.

Insgesamt drei Teams hatten in Westermarkelsdorf 16 Fische gefangen, also musste die Größe entscheiden. Hier hatten Alexander Dorrow und Thomas Fischer die Nase vorn und durften sich als erste in die Siegerliste des Quantum-Tandem-Cups eintragen. Dahinter folgten Sven Noack und Andre Joschko, die beide noch Neulinge in der Brandung sind. Dritter der Gesamtwertung wurde das Team Möller und Schönig.
 
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Auch die einzigen Frauen bei diesem Gemeinschaftsfischen, Constanze Jarchow und Konstanze Bentfeld, erbrachten mit ebenfalls 16 Fischen eine hervorragende Leistung und kamen auf Platz 9 der Gesamtwertung, ließen also mehr als 70 (!) Männerteams hinter sich. Der Größte Butt der Veranstaltung maß 49 cm (Fänger: Team Engellenner/Klint) und der größte Dorsch 59 cm (Fänger: Kuczynski/Schulz).

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Auch die anschließende Verlosung der Preise kam bei den Teilnehmern gut an. Zebco-Quantum als Sponsor der Veranstaltung hatte diverse attraktive Preise zur Verfügung gestellt, Dreibeine, Water-X-Anzüge, Cabo- und Boca-Rollen, Pilk- und Brandungsruten und und und – alles was das Anglerherz begehrt.

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Und im nächsten Jahr? Im November 2006 wird nach der Resonanz garantiert der 2. Quantum-Tandem-Cup ausgetragen. Mitangeln kann jeder, die Ausschreibung wird zeitgerecht über die Angelzeitungen bekannt gegeben und auf der Homepage www.zebco-europe.com zum Download bereitgestellt. Wir sehen uns beim Quantum-Tandem-Cup 2006!



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