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Auf DGzRS-Stationen in Nord- und Ostsee

Nach Spendenrückgang im abgelaufenen Jahr neue Förderer gesucht


Seenotrettung zum "Anfassen" bietet die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonnabend, dem 3. Juli 2004, auf zahlreichen Stationen in Nord- und Ostsee. Im Verlauf des Tages präsentieren sich die Besatzungen der Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote auf fast 50 Stationen zwischen Borkum im Westen und Ueckermünde im Osten. Oberstes Ziel auch in diesem Jahr: Die DGzRS will Menschen für ihre wichtige Aufgabe begeistern und viele neue Fördermitglieder gewinnen.

Die Seenotretter sind auf diese Unterstützung aus allen Kreisen der Bevölkerung angewiesen. Die gesamte Arbeit wird ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen, ohne Steuergelder, finanziert. Im vergangenen Jahr beliefen sich diese Einnahmen auf rund 16,1 Millionen Euro; allerdings waren das rund 500 000 Euro (ca. 3,5 Prozent) weniger Spenden als 2002. Die Finanzierung des Seenotrettungswerks kann für die Zukunft sicherer gestellt werden, wenn sich mehr Menschen entscheiden, die DGzRS zu unterstützen. Schon mit wenigen Euro pro Monat kann geholfen werden. Für über 300 000 Bundesbürger ist es eine Selbstverständlichkeit, regelmäßig die Seenotretter zu unterstützen und ihnen eine Spende zu überweisen.

Das Programm am "Tag der Seenotretter" setzt sich aus Rettungsübungen und ausführlichen Schiffsbesichtigungen zusammen. Mit etwas Glück kann man auf einigen Stationen kurze Mitfahrten auf Rettungseinheiten gewinnen, sofern es die Wetterlage zulässt. Selbstverständlich bleiben alle Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote in Einsatzbereitschaft, um im Ernstfall auszulaufen.

Ebenso kann der Besucher auf einigen Stationen im Videokino den neuesten Film aus der DGzRS-Produktion sehen: "Klar P 3! - Handeln, bevor etwas passiert!" ist der Titel dieses spannenden Films aus dem Alltag der Seenotretter, in dem deutlich auf die - erschwerten - Veränderungen auf See hingewiesen wird: Wetterverschlechterungen und wachsende Seeverkehrszahlen in den nächsten Jahren sind für die DGzRS eine Herausforderung, frühzeitig zu reagieren.

Vielerorts wird auch für das leibliche Wohl gesorgt, treten Shantychöre auf und wird historische Rettungstechnik präsentiert. Die DGzRS kann nur alle Freunde und Förderer des Rettungswerks ermuntern, an die Küste zu kommen, um sich von der Leistungsfähigkeit des deutschen Seenotrettungsdienstes persönlich zu überzeugen - eines Seenotrettungsdienstes, der nicht zuletzt Dank der Unterstützung aus der gesamten Bevölkerung auch im Kreis der ausländischen Seenotrettungs-Organisationen ein hohes Ansehen genießt.

Folgende DGzRS-Stationen nehmen teil:

Nordsee:

Borkum, Juist, Norderney, Norddeich, Langeoog, Neuharlingersiel, Horumersiel, Hooksiel, Fedderwardersiel, Helgoland, Bremerhaven, Cuxhaven, Büsum, Eiderdamm, Amrum, Hörnum, List.

Ostsee:

Langballigau, Gelting, Schleswig, Maasholm, Damp, Eckernförde, Schilksee, Laboe, Lippe, Heiligenhafen, Großenbrode, Grömitz, Neustadt, Timmendorf/Poel, Kühlungsborn, Warnemünde, Wustrow, Darsser Ort, Prerow/Wieck, Zingst, Vitte/Hiddensee, Breege, Glowe, Sassnitz, Stralsund, Freest, Zinnowitz, Ueckermünde.



Weitere Informationen über die DGzRS sind im Internet unter www.dgzrs.de abrufbar.



Ihre DGzRS



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