|
Jerkbaitcup, die Dritte
Am 12. und 13. Juni, lud Marc (www.jerkbait-fishing.de) zu seinem dritten Jerkbaitcup ein. Nach kurzem Telefonat mit ihm, ging es für mich bereits am Freitag Richtung Potsdam.
Ebenfalls am Freitag trafen der Lahnfischer, Jürgen Haese und Ralf Scheipers dort ein.
Während der abendlichen "Grillsession" in dieser kleinen Runde, bei einem "winzigen" Gläschen Cola-Rum, berichteten Jürgen und Marc über ihre gemeinsamen, jahrelang zurückliegenden Jerkbait-Erfahrungen.
Sie berichteten von besenstielartigen, bleischweren Ruten (USA Standard), von zahllosen Köderkreationen, denen trotz intensivster Bemühungen kein "Leben" einzuhauchen war.
Von Einzelköderpreisen, damals alles Direktimporte aus den USA, weit jenseits der 100 DM.
Über Korrespondenzen mit namhaften amerikanischen Jerkbaitfischern, welche bestätigten, dass viele Köder, heftig beworben, auch in den Staaten nicht zum "Laufen" zu kriegen seien.
Sie betrieben fortlaufende Verfeinerungen und Modifikationen am Gerät, bis es an hiesige Bedingungen angepasst war.
Beschrieben das "Phänomen", als Jerker von anderen Anglern aus Unverständnis herablassend belächelt zu werden bis,....... ja bis, die Erfolge mit diesen hier in Deutschland nahezu unbekannten Ködern, regelmäßig und reproduzierbar wurden und nicht selten denen der "Gummiangelei" überlegen waren. Die "Gummiwelle" selbst, schwappte an ihnen vorbei.
Bis dahin war es, das war zu entnehmen, ein hartes Stück Arbeit.
Einige Anekdoten aus deren Pionierzeit trieben mir vor Lachen die Tränen in die Augen. Sie dokumentierten allerdings auch die Leidenschaft und die unumstößliche Begeisterung der Beiden, für diese Angelei.
Für mich ist jedenfalls klar geworden, das Jerkbaitfischen wie es heute langsam auch hier populär wird, trägt die eindeutige Handschrift von Jürgen und Marc.
Meiner persönlichen Ansicht nach, trennen ihre Erfahrungswerte heute in Deutschland, in Fragen der Köderwahl, wie auch Gerätewahl die "Spreu vom Weizen". Wenngleich sich anderswo ein Marketingtrend zu entwickeln scheint, der Angesichts der bereits von ihnen geleisteten Selektionsarbeit, latent rückschreitend anmutet. Jüngst auch "new hot offer" Angebote importiert werden, die selbst im Vaterland dieser Angelei seit Jahren keinen guten Ruf genießen und Anfänger bereits mit diesen, ich nenne es mal "kritischen" Ködern allein gelassen werden.
Bedauerlicherweise leidet schon jetzt diese faszinierende Angelei unter der Anpreisung manch fragwürdiger Produkte, aus angeblich berufenem Munde.
Sei´s drum.
Nachfolgend nun ein paar Eindrücke im Bild festgehalten ...
|
| |
Werbung
 |
|
|
|






Stefan Schröder
|