|
Meine Tage auf Fehmarn
Am Sonntag den 08.05.2005 war es nun endlich wieder soweit und ich machte mich Nachts um 02.00 Uhr auf die 650 km lange Reise Richtung Fehmarn. Dort bin ich ohne Zwischenfälle gegen 07.00 Uhr angekommen, habe mich gleich mal über das schöne Wetter gefreut und war guter Dinge bei dem günstigen Wind.
Ab 08.00 Uhr konnte ich erst auf den Campingplatz Katharienhof, dort stand der Wohnwagen und ich begann gleich das Auto auszupacken, das Boot und den Trailer klarzumachen. Die Zeit war knapp, also beeilte ich mich und war gegen 10.00 Uhr mit allem fertig.
Das Boot konnte zu Wasser und dann ging es schon los.
An diesem ersten Tag konnte ich wirklich viele Fische fangen und auch an den folgenden Tagen war genug Fisch am Haken, aber ich habe nur die etwas größeren Dorsche mitgenommen und die kleineren wieder in die Ostsee entlassen.
| | Werbung
|
| |
Das die Dorsche so richtig Appetit hatten, sieht man auf diesem Bild. Ich schnitt den Magen auf um zu sehen was da so alles drin war. Der Magen war so groß wie meine Faust. Dort zählte ich 24 kleine Krabben, zwei Garnelen, eine Mittelgräte des Sandaals und auch kleine Steine.
Am Mittwoch drehte dann der Wind und ich konnte unmöglich das Boot zu Wasser lassen. Also beschloss ich auf der Insel ein bisschen rumzufahren und wie immer auch an den Sund um die Brücke zu fotografieren. Meine Wathosen und auch die Spinnrute hatte ich mit, für alle Fälle. Das war auch gut so, denn als ich am Sund ankam habe ich gleich gewusst was ich heute machen werde. Mit dem Platzangebot war es allerdings etwas schwierig.
Die Krähen machten den Strand sauber, da war auch kein Platz.
Ich suchte mir eine freie Stelle und schon nach wenigen Minuten hatte ich den ersten Horni raus. Es folgten unzählige Fehlbisse aber dennoch war der Nachmittag erfolgreich.
An diesem späten Nachmittag war ich auch mit Nordlicht verabredet, der mich auf sein Boot eingeladen hatte. Er ist ein echter Freund und wir hatten eine Menge Spass. Er ist eben ein Fehmeraner und kennt sich gut aus. Das heißt, er zeigte mir die Stellen und ich fing auch Fisch. Er sagte vorher schon“ wenn ich jemanden mitnehme, dann fange ich wieder nichts“ und genau so war es dann auch. Dafür durfte ich an die Pinne.
Beinahe fiel unser Vorhaben sprichwörtlich ins Wasser, denn es zogen dicke Wolken auf und die sahen wirklich nicht so lustig aus. Doch wir hatten Glück das der Wind die Wolken auf Distanz hielt und wir in Richtung Osten die Flucht antraten. So konnte ich aus der Ferne wirklich schöne Bilder machen.
Wir fischten bis zum Sonnenuntergang, den ich natürlich mit meiner Kamera festgehalten habe. Ein wirklich schöner Abend ging zu Ende.
Am Donnerstag verabredete ich mich mit Hornhechteutin in Dahme und wir fischten mit Spinnrute in der Brandung. Am Anfang hatten wir Hornhechte und mit zunehmender Dämmerung kamen dann auch die Dorsche auf Wurfweite. Dieses Mal hatte Micha echt die Nase vorn und fing die besseren Dorsche. Der größte an diesem Abend war 60cm, ein klasse Kämpfer an der Spinnrute. Aber es war klasse auch Ihn persönlich kennen zu lernen, denn ich kannte Ihn bis zu diesem Tag nur vom Anglerboard. Leider habe ich davon keine Fotos, einfach vergessen. Beim nächsten Mal werde ich auf alle Fälle welche machen.
Der letzte Tag war gekommen und ich konnte das schöne Wetter noch mal so richtg genießen um Fotos zu machen. Und mit einem sehr schönen und markanten Foto möchte ich mich dann auch verabschieden.
Im August bin ich wieder auf der Insel und bis dahin allen Petri Heil,
Karsten
|