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Die Rurtalsperre
Eingebettet in die waldreiche Umgebung des Kermeters,
gelegen in der Nordeifel in NRW, ist der Rursee das ideale Umfeld für einen
erholsamen Urlaub mit Erlebnisqualität. Die Rurtalsperre Schwammenauel mit
einem Fassungsvermögen von 205 Millionen qm ist eine der größten Talsperren
Deutschlands. Segeln und Surfen, Boot fahren oder Schwimmen: Wassersport in
nahezu jeder Form ist hier möglich. Eine Segelschule bietet auch während der
Ferien eine fachkundige Ausbildung an. Wer es beschaulicher liebt, schippert mit
der weißen Rurseeflotte über den See und genießt die reizvolle Landschaft vom
Wasser aus. In den vielen stillen Buchten versprechen Aal, Hecht und Karpfen dem
Angler "Petri Heil'. Immer wieder ein besonderes Erlebnis ist eine Radtour
rund um den See. Als Höhepunkt der Sommersaison gilt das große Feuerwerk
"Rursee in Flammen".

Als Rurtalsperre wird der gesamte See, wie auf der Karte zu
sehen, bezeichnet. Unterteilt wird er in den nördlichen Teil - den Rursee, den
südlichen Teil - den Obersee und den leider in einem militärischen Sperrgebiet
liegenden östlichen Teil - die Urfttalsperre. Erfolgreich angeln können Sie in
allen Teilen der Rurtalsperre, die übrigens über die Grenzen von NRW hinaus für
Ihre großen Barsche bekannt ist. Insbesondere der Bestand an Raubfischen ist
Erfolg versprechend für einen schönen Angeltag.
Doch der Stausee hält noch weitere Überraschungen bereit:
Von 1976 bis 1986 wurden auf Anregung der damaligen Landesanstalt für Fischerei
in Albaum 6,77 Millionen Brutfische von Blaufelchen aus dem Laacher See
eingesetzt. Es handelt sich dabei um eine den forellenartigen Fischen verwandte
Coregonenart. Sie ähneln einem mit Fettflosse ausgestatteten Hering. Felchen
legen Wert auf sauerstoffreiches, sauberes Wasser und leben bevorzugt in größeren,
tiefen Seen. Sie laichen im Winter bei Wassertemperaturen zwischen vier und
sieben Grad Celsius. Als Schweberenke legen diese Fische ihren Laich im
Mittelwasser ab und sind daher von den in Talsperren stark schwankenden Wasserständen
unabhängig. Es kann daher von einem guten Bestand im Rursee ausgegangen werden.
Bei Probebefischungen mit Stellnetzen wurden bis zu 50 Zentimeter lange
Exemplare gefangen.
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Leider finden sich in den Fang-Meldungen der Angler nur
wenige Exemplare wieder, die als Beifang beim Stippfischen gefangen werden. Die
FPG Rursee sucht deshalb Spezialisten, die Aufschlüsse über den Felchenbestand
liefern und den einheimischen Anglern die Fischwaid auf diese Spezies näher
bringen könnten. Dem Fänger des schwersten Felchens winkt ein Angel-Wochenende
am Rursee mit einem Hotelaufenthalt, einschließlich Halbpension und
Erlaubnisschein. Außerdem werden unter allen gemeldeten Fängen ein
Jahres-Erlaubnisschein sowie drei Wochenerlaubnisscheine ausgelost.

Die Fischerei-Pächtergemeinschaft Rursee e.V., bestehend aus:
- dem
Landesfischereiverband Nordrhein e.V., Bonn
- dem
Fischereiverein Nordeifel e.V., Monschau
- dem
Angelsportverein Rursee e.V., Woffelsbach
- ist
Pächter der Fischereirechte in den Rurseen von Einruhr bis zum Staudamm
Schwammenauel, sowie eines Teilbereichs der Urfttalsperre.
Weitere Informationen zu Angelscheinen, Gebühren, Mindestmaßen usw. erhalten Sie auf den Seiten des FPG Rursee (http://www.fischereivereinnordeifel.de/angel_rursee.htm).
Die Fischereierlaubnisscheine erhalten Sie an Tankstellen,
Kiosken und Angelgeschäften am See. Auch verschiedene Gerätehändler bis Köln
hin führen die Erlaubnisscheine. Den Fischereierlaubnisschein für die
Urfttalsperre erhalten Sie nur am Kiosk direkt an der Urfttalsperre.
Gebühren für die Fischereierlaubnisscheine am Rursee
(inkl. Obersee):
Tagesschein 7,75 € (5,25 €)
3-Tagesschein 17,75 € (12,75 €)
Wochenschein 35,75 € (25, 75 €)
Jahresschein 82,00 € (61,50 €)
Gebühren für die Fischereierlaubnisscheine an der Urfttalsperre:
Tagesschein Samstag 08:00 bis 22:00 7,75 € (5,25 €)
Tagesschein Sonntag 05:00 bis 22:00 7,75 € (5,25 €)
(Preise in Klammern für Angler mit gültigem Fischerpass des VDSF)
In der Zeit vom 01.04. bis 14.11. eines Jahres ist auf dem
Hauptsee (Rurstausee) das Angeln und Schleppen (ab 01.05. d.J.) vom Boot aus
erlaubt. Angelboote können direkt am See gemietet werden, Motorboote sind nicht
erlaubt. Erlaubt sind 2 Handangeln, beim Raubfischangeln ist ein Stahlvorfach
vorgeschrieben. Köderfischsenken sind nicht gestattet. Die Talsperre ist eine
TWT, das Anfüttern ist nicht erlaubt. Täglich dürfen Sie bis 3 Hechte oder
Zander und bis zu 5 Forellen, Karpfen oder Schleien entnehmen.
Olaf Gäbler
www.angeltreff.org
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