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Mitteilungen der DGzRS

13. Mai 2004


Maritime Verkehrszentralen in Nord- und Ostsee arbeiten jetzt auch als SAR-Wachen mit der DGzRS zusammen.

Das maritime SAR-Sicherheitssystem an den Küsten und in den Schifffahrtsrevieren von Nord- und Ostsee wird durch eine noch engere Zusammenarbeit zwischen den Verkehrszentralen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) weiter verbessert.

In Notfällen auf See nehmen die Verkehrszentralen auf den von ihnen überwachten und genutzten UKW-Funkkanälen Notmeldungen der Schifffahrt entgegen und leiten sie direkt an die SEENOTLEITUNG (international: MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) BREMEN weiter. Diese Funktion als SAR-Wache (SAR = Search and Rescue) verkürzt Informationswege im Seenotfall, vor allem bei bekannt werden einer als lebensbedrohlich oder medizinisch behandlungsbedürftig abzuschätzenden Lage.

Im Sinne der Vorschriften und Empfehlungen der Weltschifffahrtsbehörde IMO (International Maritime Organisation) können SAR-Wachen - wie sie von der DGzRS auf den Inseln und an den Küsten schon seit Jahrzehnten auf freiwilliger Basis eingerichtet worden waren - für MRCC Bremen unterstützend tätig werden. Zum Beispiel können Schiffsnamen, Positionen, gesteuerte Kurse, Geschwindigkeiten und weitere Informationen von Fahrzeugen im betroffenen Seegebiet zur Unterstützung der Such- und Rettungsaktionen ermittelt werden.

Bei einem unerwarteten Ausfall der SEENOTLEITUNG BREMEN durch höhere Gewalt werden die Verkehrszentralen im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei Seenotfällen ersatzweise koordinierend tätig.

Die seit Jahrzehnten von der DGzRS mit ehrenamtlichen Mitarbeitern betriebenen Seenotwachen an den Küsten von Nord- und Ostsee gehen in der jetzt herbeigeführten Lösung auf.
 
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DGzRS

Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
* alubkowitz@dgzrs.de
* Telefon +49 (0)421 53 707-620
* Telefax +49 (0)421 53 707-690



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