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Wissenschaftliche Abhandlungen über Fischerei???


Wir hören viel von allen möglichen wissenschaftlichen Abhandlungen, was die Fischerei betrifft. Doch wer liefert diese Abhandlungen? Wir wollen uns einmal mit diesen "Lieferanten" beschäftigen, denn von ihren Empfehlungen hängt viel ab, wie sich der Fischbestand in den nächsten Jahren entwickelt. Und nur, wenn wir die Empfehlungen kennen, können wir Druck auf die Politiker ausüben, diesen Empfehlungen zu folgen und nicht irgendwelchen fadenscheinigen Kompromissen zu opfern.

Beginnen wir mit der Bundesforschungsanstalt für Fischerei, kurz BFA. Diese Forschungsanstalt, die dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums Für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft zugeordnet ist, gliedert in mehrere Organisationseinheiten, auch Institute genannt.

 
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In der jetzigen Ausgabe wollen wir uns dem Institut für Ostseefischerei, kurz IOR genannt, mit Sitz in Rostock widmen.

Die nachfolgenden Beschreibungen entstammen der Homepage der BFA:

Das Institut für Ostseefischerei untersucht die fischereilich wichtigen Fischarten der Ostsee: den Dorsch, die Plattfischarten (Flunder, Scholle, Steinbutt, Kliesche), den Hering, die Sprotte den Zander und den Aal. Der Altersaufbau der Bestände, das Wachstum und die Beziehungen der Arten zueinander stehen im Mittelpunkt der bestandskundlichen Untersuchungen. Diese sind als ständiges Monitoring von Zustand und Veränderung der Bestände angelegt und führen dadurch zu Datenzeitreihen, welche die Grundlage für eine Forschung über Ursachen und fischereiwirtschaftliche Auswirkungen von Bestandsschwankungen ergeben. Solche Zeitreihen zu den Fischbeständen und zum alljährlichen Aufkommen erster Nachwuchsstadien ( Larven bis Jungfische) einzelner Arten ermöglichen zusammen mit Daten zu Umweltfaktoren mittel- und langfristig die Aufklärung von Zusammenhängen zwischen Bestandsveränderungen bei den Fischen und Klima- sowie Umweltveränderungen. Die Ergebnisse der Forschung werden als wissenschaftliche Entscheidungshilfen für die Bewirtschaftung der Fischereiressourcen der Ostsee und für die Sicherung von Fangrechten im Rahmen der internen und externen Fischereipolitik der EU verwendet. Darüber hinaus ist die wissenschaftliche Arbeit und Beratung eingebettet in den Rahmen internationaler Forschungsprogramme und Konventionen, die von der Bundesrepublik Deutschland mitgetragen werden. Das Institut arbeitet mit Meereswissenschaftlern mehrerer Universitäten und anderer Forschungseinrichtungen des In- und Auslandes zusammen.

Quelle: http://www.bfa-fish.de/ior/ior-d/index.html



Für den Vorstand der Interessengemeinschaft Angeln e.V.
Karlheinz Symanofsky
www.ig-angeln.de



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