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Impressionen aus dem hohen Norden - Mein Hamburg im Herbst
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Wer kennt das nicht?
Großstadt, Hektik und Stress. Um dem Alltag, mit all seinen Sorgen und Problemen zu entfliehen, oder sich einfach zu entspannen, packt man seine Angelsachen und verbringt Tage oder Abende an Elbe oder Alster, mit dem einzigen Ergebnis, daß die Shads ihr Ende in den Steinpackungen suchen, die Krabben, Vorfach und Köder abtrennen und der neu gekaufte Spinner sich in den Bäumen oder im Kraut verabschiedet. Überall im Strom sieht man Ringe auf dem Wasser, rauben Rapfen. Und Barsch und Hecht scheuchen Jungfisch durchs Mittelwasser.
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Doch beißen weil einfach nichts.
In genau diesen Momenten der Ruhe,
lasse ich den Lärm und das Treiben der Stadt hinter mir, lasse meinen Blick und meine Gedanken schweifen und beginne alle, noch so kleinen, Details um mich herum aufzusaugen.
Die Elbe, der Hafen, die Schiffe, der Wind und das Licht, das sich im Wasser spiegelt.
- Oder die Sonne, die sich langsam, in sattem Rot, hinter den Bäumen der Alster verabschiedet,
die Silhouette der City, mit Fernsehturm und Michel
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oder die ersten Gänse auf einer Zwischenstation Richtung Süden.
Und mir stellt sich die Frage, ob all die anderen Menschen hier überhaupt wissen, in was für einer schönen Stadt sie eigentlich leben? Und eine Zufriedenheit spiegelt sich in einem breiten Grinsen, in meinem Gesicht wieder und ich nehme all diese Eindrücke, all die wechselnden Impressionen, anstelle eines Fischs, mit nach Hause und blicke, am Ende dieses Tages, auf schöne und eindrucksvolle Stunden am Wasser und einen erfolgreichen Angeltag in meinem Hamburg zurück.
Karsten Krömker
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