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Browning - Futterkörbchen - Test

So, hier ist die Auswertung des Anglerboard - Futterkörbchen - Testes in Zusammenarbeit mit unserem Partner ZEBCO, der uns diese Körbchen zur Verfügung gestellt hat.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Frerk Petersen (ZEBCO), Thomas9904, das Angelcenter Potsdam und an alle Tester, die sich beteiligt haben.

Die Haltbarkeit der Futterkörbchen wurde mit der Schulnote von 2,1 bewertet, wobei zwei Tester die Körbchen mit der Note 3 bzw. 6 bewertet haben.

Bei 4 Testern verabschiedete sich beim Angeln das graue Plastikteil, zurück blieb nur noch das Blei.

0411_futterkorb_01.jpg
(Bild von Rotauge)

Einem Angler störten die Drahtstangen bei den Fließwasserkörbchen, da sie für Verwicklungen sorgten. Die Drahtstangen sollen eigentlich für mehr Halt in der Strömung sorgen.

Positiv bewertet wurde die Futterkorbhalterung aus elastischem Gummi, ebenso wie dieAufnahmefähigkeit des Kunststoffes für Flüssiglockstoffe.

In starkströmenden Fließgewässern, wie z.B. der Rhein scheint die Abnutzung kräftiger zu sein. (Blei verbeult, Lack abgekratzt).

Also insgesamt wurde den Körbchen eine gute Haltbarkeit attestiert.

Bei der Verwendung von Lockstoffen zeigte sich eine enorme Vielfalt bei den Testern, sie reichen Top Secret Flüssigelmusion Brassit über Rumaroma und Amarettolikör bis zu Ultrabite Lockstoff. Das sind nur ganz wenige Beispiele.

0411_futterkorb_02.jpg
(Bild von Truttafriend)

Die meisten Tester würden eher den Futterkorb mit Futter und Lockstoff einsetzen, die Versuche ohne Futter und eben nur mit Lockstoff waren eher durchwachsen. Ein Tester gab zu bedenken, das möglicherweise der Geruch zu intensiv sei.

Hier noch zwei abschließende Kommentare in Originalton:

"Ich sehe diese Körbchen als Bereicherung für das feine Grundfischen an, als einen kleinen Trumpf den man noch auspacken kann, an Tagen an denen es nicht so läuft, wie man es gerne hätte. Ich könnte mir vorstellen, daß diese Körbchen gerade in der kalten Jahreszeit, wo es auf weniger Futter ankommt, ihre Stärke voll ausspielen können. Meine guten alten Drahtkörbchen werden die neuen jedenfalls noch nicht ablösen."

"Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen. Sehr positiv ist die Futterkorbhalterung aus elastischem Gummi. Der schwere Korb puffert bei einem Anhieb sehr gut die Anfangskräfte ab. Die Hauptschnur wird so wesentlich weniger belastet.

Nach Möglichkeit sollte die Farbe des Körbchens von Blau auf Schwarz gewechselt werden. Der Kunststoff ist wirklich aufnahmefähig für Flüssigaromen. Ich war da erst etwas skeptisch. Auch nach mehrmaligem Auswerfen ist der Flavour deutlich zu riechen.

Beste Ergebnisse hatte ich mit günstigem Amarettolikör von Aldi. Einmal darin für 5 Minuten eingelegt hält der Geruch für ca. 1 Stunde. Ich hatte immer einen Korb im Amaretto und einen in Aktion. Einfach nach einer Stunde auswechseln".

Und Fische wurden selbstverständlich auch gefangen:

0411_futterkorb_03.jpg
Giebel (Bild von Truttafriend)

10 Testangler beabsichtigen zukünftig weiterhin mit den Körbchen zu angeln und sich diese auch zu kaufen, die anderen 7 Tester bleiben lieber bei ihren alten erprobten Körbchen.

Michael Metschies




Futterkörbchentest der Firma Browning von C.K.

Ich habe mich damals als Futterkörbchentester im AB beworben und wurde auch angenommen. Nach intensiven Testen möchte ich Euch mein persönliches Ergebnis nicht vorenthalten.

Mein Revier in dem ich die Körbchen für das Stillwasser ausprobiert habe, ist der Dortmund-Ems Kanal bei Lüdinghausen. Genauer gesagt ist es ein Altarm des Fischereinvereins Lüdinghausen e.V. ( www.fvlh.de ), der noch die volle Verbindung zum Kanal hat, aber es kommt keine Schiffahrt mehr vor, wenn man mal von ein paar Kanuten und Freizeitskipper absieht.

Das einzige was dort vorkommt, ist eine starke Umkehrströmung, durch den Fahrbetrieb im Hauptkanal, die den Futterteppich immer ein wenig auseinander zieht.

Hier mal ein Bild vom Revier:

0411_futterkorb_04.jpg

Verschiede Testreihen zu verschiedenen Tagen und Tageszeiten habe ich am Kanal mit diesen Körbchen durchgeführt:

  1.  ohne Futtereinsatz nur den Korb mit Lockstoff versetzt  
  2.  nur mit Futtereinsatz ohne Lockstoff  
  3. mit Futtereinsatz und Lockstoff   



Für alle Versuche habe ich folgende Montage benutzt:

0411_futterkorb_05.jpg

Ich bevorzuge am Kanal lieber diese Montage mit einen kleinen Anti Tangle, als die wohl bekanntere Schlaufenmontage. Als Hakengröße wurde meist ein 16er Haken bestückt mit 2-3 Maden benutzt.

Das Gerät aufgebaut im Einsatz:

0411_futterkorb_06.jpg

In allen Testphasen kam mein Winkelpicker bestückt mit einer 0,16er Hauptschnur zum Einsatz.

Zum Testbericht

Zum ersten, oben genannten Test, "ohne Futtereinsatz nur den Korb mit Lockstoff versetzt" kann ich leider nicht viel positives berichten, da in dem Teilstück genug natürliches Futter vorkommt, ließen sich die Weißfische nicht im großen Umfang wie gewünscht anlocken. Vereinzelte Fänge von Rotaugen und Brassen gelangen zwar, trotzdem war die Fangmenge nicht überzeugend.

Beim zweiten Test "nur mit Futtereinsatz ohne Lockstoff" sah die Fangstatistik schon deutlich besser aus als bei Test Nummer eins. Die Fische wurden jetzt von den natürlichen Futterquellen weggelockt und bissen dann zu. Nun landeten auch größere Brassen im Kescher.

0411_futterkorb_07.jpg

Test Nummer 3 "mit Futtereinsatz und Lockstoff" brachte allerdings das gewünschte Ergebnis.

Die Rute war an manchen Tagen schon sehr krumm:

0411_futterkorb_08.jpg

Das zusammentreffen beider Varianten, Lockstoff und Futter brauchte an manchen Tagen eine mehr als gute Fischausbeute hervor. Teils bissen die Brassen schon, bevor ich überhaupt dazu kam, die Rute in die Ständer abzulegen. Vor allen große Fische bissen bereits relativ früh nach dem Einwurf zu, was ich darauf zurück führe, das sie den Köder schneller durch den Lockstoff fanden.

Die Kombination der beiden Lockmittel am Kanal erscheint mir daher gelungen.

Fazit

Erst in Kombination mit Lockstoff und Futter konnten die Körbchen ihren Vorteil voll ausspielen und schöne Fische an den Haken bringen.

Nachteilig empfand ich die Lochgröße im Plastik der Futterkörbchen nach außen hin, wenn sie etwas größer oder ein wenig Zahlreicher wären, könnte das Futter besser aus dem Körbchen nach draußen auf dem Gewässergrund gelangen. So ist es mehr als einmal passiert, obwohl das Futter die richtige Konsistenz hatte und gesiebt war, das Futterreste im Körbchen verblieben.

Ein Körbchen verabschiedete sich leider beim Wurf, zwei Klammern des Bleies sind aufgegangen. Ansonsten gab es keine Verformungen oder Risse im Plastik.

Nicht unbedingt ein Muß für den Angler, aber durchaus eine alternative zum herkömmlichen Korb, vor allen dann, wenn man die Fische etwas massiver an den Angelplatz locken muß.

Hier der Autor mit einer Brasse die auch auf den Test Nummer 3 reingefallen ist:

0411_futterkorb_09.jpg



BROWNING FUTTERKORB-TEST von Arno

15.06.04

Heute sind die Futterkörbe angekommen: Jeweils zwei in 50 und 100 Gramm.

Ich hatte mir letztens auch so einen Futterkorb gekauft und nach einer Stunde hat sich der Korb verabschiedet!

Das Blei war noch dran.

Mal schauen, ob man einfach und schnell was ändern kann!

Zuerst einmal sind die Bleigewichte an den 100-Gramm-Körben ziemlich locker.

Also, wenn man da nix macht, werden sich die Körbe wohl gleich verabschieden!

Mit der Wasserpumpenzange habe ich jetzt die Enden zusammengedrückt, jetzt ist es richtig fest!

Was schon schlecht ist, ist, das man die Gummizüge nicht problemlos lösen kann, falls mal irgendwas sein sollte.

Dazu muss man nämlich das nach innen gebogenen Blei aufbiegen, einen neuen Gummizug einlegen und wieder mit der Zange andrücken.

Ob das gut fürs Material ist?!?

Ich habe jetzt die 50-Gramm-Körbe mit Buttervanille beträufelt und ca.5 Minuten ziehen lassen.

Da einige Tropfen die Körbe nicht getroffen haben, habe ich das ganze mit Wasser aufgefüllt und lasse es jetzt einige Stunden wirken!

Und über Nacht habe ich sie rausgenommen und nochmals beträufelt und dann locker in Alufolie gewickelt.

16.06.04

Um 5 Uhr morgens am Wasser gewesen.

Den 50 Gr. Futterk . habe ich nicht befüllt, nur einen Jenzi 15er Haken dran und ein Dosenmais angeködert.

Den 100 gr. Futterk. Habe ich mit einer Eigenkombination gefüllt und auch den 15er Haken dran gemacht.

Beködert habe ich auch mit Mais.

Nach einer Stunde, also 6 Uhr, habe ich auf den getränkten Korb ein 25er Rotauge gefangen.

Vorher gab es keinen Zupper.

7 Uhr ein 10-cm-Rotauge auf den Gefüllten Korb.

8 Uhr ein kleiner Hänger auf dem Großen gefüllten Korb und das war es dann mit dem Korb.

Wech war er , das Blei hing noch dran.

Genau wie beim letzten Mal.

Denn, wie gesagt, ich hatte mir vor einigen Wochen selbst einen solchen Futterkorb gekauft.

Irgendwann hatte ich noch ein Zuppeln auf den getränkten Korb.

Auf den gefüllten Korb hatte ich viel Zuppeln aber keinen richtigen Biss.

Um 8:45 Uhr hab ich Schluss gemacht.

Fazit der ersten Runde:



Mehr Bisse auf den gefüllten Korb.

Dadurch, das bei einem wirklich kleinen Hänger sich der Korb verabschiedet, gibt's hier mal eine 6 für die Verarbeitung( Logisch, hat ja nur einige Stunden gehalten)!

Es waren wenig Fische aktiv.

Nach 2 Stunden habe ich noch den getränkten Korb gegen den zweiten Getränkten ausgetauscht, da für mich nichts mehr zu riechen war.

Ich habe die getränkten Körbe ins Wasser gelegt, damit sich der Lockstoff auflösen kann.

Dann werde ich mal mit Rumaroma die Sache starten.

0411_futterkorb_10.jpg
(Bild von SteVie)



Runde Zwei

Selber Tag, nur abends.

Rumaroma scheint gut zu gehen!

Aber leider nur kleine Fische ( Köderfischgröße)!

Im gefüllten 50 gr. Korb habe ich das gleiche Futter aber auch mit Rumaroma benutzt.

Fänge hab ich 9 zu 3 auf dem gefüllten Korb gehabt.

Diesmal ständige Kontrolle der Körbe.

Hab einige Male mit der Zange wieder das Blei andrücken müssen, und das, obwohl keine Hänger waren (andere Stelle, Sandboden).

Das nervt mit dem Andrücken!

Ein sehr starker Biss auf den getränkten Korb, konnte ich aber leider nicht verwerten!

Angelzeit mit den Körben von 20 Uhr bis 22:30 Uhr.

Runde drei

Den 50 gr. Korb habe ich wieder mit Rumaroma getränkt.

Den Großen mit meiner Futtermischung und diesmal mit Muskatnusspulver angereichert.

In kurzer Zeit 5 Rotaugen gefangen auf den großen Korb.

Mit den Kleinen habe ich eine Ukelei gefangen.

Angelzeit, 14 bis 18 Uhr.

Runde vier

Ein Wurf, ein Zupfer, ein Anschlag, und der zweite große Futterkorb ist versenkt!

Trotz Kontrolle des Korbes !!

Das Blei hab ich noch.

Äh, wenn es nur diese Futterkörbe geben würde, würde ich aber schnell arm werden!

Und die Gewässer würden sehr schnell zugemüllt sein!!!

Zum Glück hatte ich noch meine eigenen Futterkörbe mit!

Die sind aus Vierkant-Lochblech 70 gr.

Ergebnis:

Ich fing 3 Rotaugen und zwei kleine Minnibrassen auf meinen eigenen Korb und mal wieder eine Ukelei auf den getränkten Korb.

Aber ich hatte sehr viel Zupfer auf beiden gehabt.

Angelzeit

18 Uhr bis 22 Uhr.

Mal schauen, wie lange die 50 Gr. Körbe es noch machen!!!

Da ich jetzt nur noch die beiden kleinen Körbe habe, werde ich damit einen Bach befischen, der eine sehr schwache Strömung hat und ca. 6 Meter breit ist. Weil ich meine, mit den kleinen Körben in einem Bach besser aufgehoben zu sein!

0411_futterkorb_11.jpg
(Bild von SteVie)



Runde 5

Axtbach

Ich habe einen 50 gr. Futterkorb mit Waltmeistersirup die ganze Nacht ziehen lassen!

Den anderen hatte ich drei Tage in klarem Wasser gelegt und jeden Tag das Wasser zwei Mal gewechselt.

Ergebnis:

8 Rotaugen auf den gefüllten Korb und 3 Rotaugen und eine Ukelei auf den getränkten Korb!

3 Stunden am Wasser gewesen.

Runde 6

Diesmal zwei Tage beide Körbe im Wasser gehalten.

Diesmal das gleiche Spiel dann mit Himbeersirup

Gefüllter Futterkorb 6 Brassen und 4 Rotaugen

Aromakorb 2 Brassen und 1 Rotauge

Runde 7

Einen Korb mit Buttervanille getränkt.

30ger Spiegelkarpfen, 28ger Rotauge, einen Gründling

Mit dem gefüllten Korb

11 Rotaugen

Angelzeit 4 Stunden

Runde 8

150 Milliliter Wasser im Glas und Curry rein, und natürlich den Futterkorb.

Stand 2 Tage da drin.

Mit dem Aromakorb 22 Ukeleien , einen Barsch gefangen und eine 25ger Rotfeder.

Mit dem Gefüllten:

12 Rotfedern,1 Rotauge, 2 Gründlinge

Meine Frau beschwert sich über die vielen Fische, dabei schmecken die sooo lecker!!!

0411_futterkorb_12.jpg
(Bild von Truttafriend)



Runde 9

Wieder das gleich mit dem Curry!

Aromakorb stand wieder zwei Tage im Saft

Ergebnis:

Mit dem leeren Korb nicht einen Fisch gefangen.

Mit dem anderen hab ich einen Brassen und eine Rotfeder und ein Rotauge gefangen.

Aber trotz ständiger Kontrolle der Körbe :

Ein Hänger und wech war der Korb.

Das Blei hab ich natürlich noch gehabt.

Was jetzt???

Ein Korb nur noch!!!

Naja, dann eben nur noch mit gefüllten Korb gegen meinen Lochblechkorb!

Runde 10

Vanillearoma

Mit beiden Körben je zwei Brassen gefangen.

Angelzeit 4 Stunden

Runde 11

Mit dem Browning fange ich einen 33 cm Spiegler

Mit meinem 3 Ukeleien.

Angelzeit 5 Stunden

Runde 12

Auf den Browning 6 Brassen und 1 Ukelei.

Mit meinem 1 Gründling.

Angelzeit 3,5 Stunden

Runde 13

Browning fängt 4 Ukeleien und einen Barsch

Meiner 4 Rotaugen und einen Gründling

3 Stunden Angelzeit

0411_futterkorb_13.jpg
(Bild von Truttafriend)



Runde 14

Browning fängt 5 Barsche

Meiner 7 Barsche davon einer mit 29 cm und 1 Rotauge

Angelzeit 5 Stunden

Runde 15

Browning fängt einen Aal und 2 Ukeleien

Meiner 9 Rotaugen 1 Ukelei

Angelzeit 5 Stunden

Runde 16

Browning fängt nix

Ich fange 1 Ukelei und einen Barsch

Angelzeit 3 Stunden

Runde 17

Browning fängt 3 Brassen

Meiner 14 Barsche

Angelzeit 3,5 Stunden

Runde 18

Browning nix

Meiner 1 Ukelei

3 Stunden

Runde 19

Browning 7 Ukeleien

Meiner auch 7 Ukeleien und Hecht mit einem Mal, das hatte ich auch noch nicht!!!

Zuerst biss die Ukelei und auf die Ukelei biss der Hecht! So konnte ich beide Fische mit einem Mal Keschern!

Der Hecht durfte aber wieder schwimmen! Der war nur geschätzte 25 cm lang!

3 Stunden

Runde 20

Letzter Testtag Heute

Browning fängt nix

Meiner einen Barsch

5 Stunden Angelzeit

Testergebnis:

Die Brownings sind schlecht verarbeitet und verschmutzen durch den Korbverlust die Umwelt. Ich würde dies Körbe niemandem empfehlen!

Den letzten Korb werde ich jetzt entsorgen, da es mir zu riskant ist, damit weiter zu fischen!



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