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Köhlerbolognese
Jeder Norwegenurlauber wird noch einige Köhlerfilets in der Truhe haben. Und
vielleicht auch Kinder. Nicht in der Truhe sondern in der Familie natürlich.
Und (nicht nur) Kinder mögen Fische ja am liebsten ohne Gräten. Und
Spaghetti mit Tomatensosse essen alle Kinder gerne. Also liegt ja nichts
näher, als den Kids mal Spaghetti Bolognese zu servieren, nur mit Köhler
statt mit Hackfleisch.
Dazu schneidet man die Filets in ca. 5mm dicke Würfel. Dabei wird man auch
noch die letzte Gräte finden und so ein wirklich grätenfreies Essen
hinbekommen.
In etwas Öl lässt man kleingeschnittene Zwiebeln glasig werden und gibt nach
Geschmack Knoblauch dazu. Im Supermarkt findet man "Pizzatomaten". Davon
gibt man 1 Dose zu den Zwiebeln und füllt mit der gleichen Menge Wasser auf.
Abschmecken muss man das Ganze dann noch mit etwas Zucker wegen der
Fruchtsäure der Tomaten und statt Salz nimmt man Gemüsebrühe- oder
Fleischbrühewürfel/Pulver. Das ergibt einen runderen Geschmack. Das Ganze
kann man noch mit Kräutern wie Basilikum, Thymian oder Rosmarin auf
"mediterran" trimmen.
Dann bindet man die Sosse mit etwas Mondamin ab, nicht zu dünn, schliesslich
soll die Sosse ja gut an den Spaghetti haften bleiben. Man kocht alles noch
mal auf und zieht dann den Topf vom Herd. Die Filetwürfel ziehen in der
heissen Sosse innerhalb von ca. Minuten gar und man kann das Ganze mit den
Spaghetti servieren.
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Selbstverständlich kann man eine solche Tomatensosse auch als Grundlage für
eine Fleischbolognese nehmen oder als Sosse zu gebratenem, gedünstetem oder
gebackenem Fischfilet am Stück reichen.
Ich selber bin nicht so der Parmesanfan, aber wer's mag kann
selbstverständlich auch zur Fischbolognese (am besten frisch) geriebenen
Parmesan reichen.
Dazu noch ein grüner Salat, Wasser oder Saft für die Kinder und ein kühler
Weisswein oder ein Pils für den Daddy - was will man mehr.
Da dieses Rezept wirklich einfach ist, eignet es sich natürlich auch gut
dafür, dass man es zusammen mit Kindern kocht. Dann schmeckt das gleich noch
einmal besser, als wenn die Kinder es nur serviert bekommen. So kann man
vielleicht auch bisherige "Fischabstinezler" bekehren.
Guten Appetit!
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