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Buttlöffelkurs 11.09.2004
Bericht vom Buttlöffelkurs am 11.09.2004
Hier ein aktueller Bericht von mir. Im Anschluß setze ich die Berichte der Teilnehmer mit rein und ergänze die Tage immer wieder die Berichte, bis ich sie von allen habe.
Also immer einmal hier reinschauen!!!!!!
Gegen 7.45 Uhr stand die ganze angemeldete Meute vor meiner Tür.
Bis auf einen waren alle gekommen. Die Teilnehmer wurden noch schnell mit einem heißen Kaffee betreut und dann ging es verteilt in 3 Autos Richtung Dänemark.
Auf dem Wege dorthin, hielten wir noch schnell bei Holgers Angelshop in Flensburg um uns mit Seeringelwürmer einzudecken. Der eine oder andere brauchte auch einen Angelschein für Dänemark. Bei Holger stieß Jelle noch zu uns.
Gemeinsam ging es nun nach Dänemark. Nach knapp einer Stunde Fahrt waren wir in Fredericia/Middelfahrt angekommen. Nun nur noch schnell zum Hafen zum angeln.
Dort angekommen gab es die erste bittere und böse Überraschung.Der Hafen war komplett abgesperrt. Auf Grund der EU-Verordnung wird jederUmschlag-Hafen in Europa komplett dichtgemacht. Daran sollte man sich in Zukunft gewöhnen.
Nach kurzer Beratung fingen wir an einer Steinböschung an zu angeln. Hier waren schon einige andere Angler zugegen und so ging es hoffnungsvoll los.
Kurze Einweisung in den Buttlöffel und los ran an den Feind ähm die Platten.
Schon beim ersten Wurf hatte Jörg (oh-nemo) den ersten Platten dran.
Eine schöne Flunder kam an das Tageslicht. Kurz darauf hatte Sven H. einen Lippfisch an der Angel. Der kam natürlich sofort nach einem Foto wieder ins Wasser.
Nun fingen die anderen auch ihre ersten Platten.
Blauortsand und Sylverpassi zogen ihre Beute als nächstes an Land. Dicht gefolgt von Marc R. und AndreasP.
Irgendwann konnte ich dann auch loslegen und hatte bald darauf meine erste Flunder.
Nach ca. 2 Stunden ca. 15 Platten, 4 Lippfischen und 3 kleinen Dorschen wechselten wir den Platz.
Am anderen Platz angekommen, zogen wir lange Gesichter. Eine starke Strömung herrschte, so das eigentlich kein angeln möglich war. Trotzdem haben wir es versucht ( ca. eine halbe Stunde) und fingen 3 Dorsche und einen Lippfisch.
Nach kurzer Beratung mit Blauortsand fuhren wir nun über die Brücke direkt an den freien Anlegehafen von Middelfahrt. Dort angekommen mußten wir feststellen, das auch andere auf die Idee kamen zu angeln an diesem Tag. Ca. 30 Dänen bevölkerten die Mole.
Aber frech wie wir waren fanden auch wir hier unseren Platz. Ein Blick nach rechts und nach links zeigte mir, das die Dänen bis dato nicht recht erfolgreich waren mit ihrer Angelei. Mir sollte das aber egal sein, da ja meine Truppe fangen sollte und so war es dann auch.
In den nächsten 4 Stunden sollten wir hier knapp 100 Platte erbeuten, sowie 2 Seescorpione, einige Dorsche, einen Hornhecht sowie einen Lippfisch.
Sylver und Jelle hatten eine Art "Wettbewerb", wobei Jelle "gewann" mit 4 Butt Vorsprung, dafür hatte Sylver noch ca. 10 Dorsche. Aber alle aus der Kinderstube. oh-nemo, AndreasP, Marc Ro., Marc Ra., sowie Sven H. und ich fingen um die 10 Butt. Hornhechteutin konnte leider nur 2 auf die Waage werfen. Aber er nahm es mit wahrem Heldenmut. Dabei sein ist alles war sein Motto.
In der Zwischenzeit wurden rechts und links von uns wenig gefangen bis garnichts. Woran das lag, kann ich nicht sagen. Vieleicht hatten sie keine Löffel !!!
Fazit von dem Tag in meinen Augen!!
Eine tolle Truppe, die trotz einigen negativen Überraschungen immer bei der Stange blieb. Weiterhin haben sie den Umgang mit dem Buttlöffel kennen gelernt und auch super umgesetzt.
Der Spaßfaktor war dabei deutlich bei 100. Hier noch ein großes Danke schön an die Teilnehmer des Kurses.
Sven Matthiesen
Bericht von den Kursteilnehmern
Moin Sven,kleiner Bericht von mir.
Nachdem Hornhechteutin mich morgens um 6.00 Uhr abholte und wir 5 Min. später Sylverpasi eingeladen hatten ging es ruckizucki in einem richtig tollen "Anglerauto" in Richtung Lürschau zum Nordangler Sven.
Wie versprochen gab es noch einen Kaffee und wir wurden uns den anderen vorgestellt.
Dann zu Holgers Angel Shop in Flensburg um die vorbestellten Seeringelwürmer abzuholen.
Weiter ging es nach Fredericia/DK. Im Hafen angekommen stellte sich heraus das die Hot-Spots im Hafengebiet nicht mehr zu erreichen waren da Sie durch Zäune und Tore verschlossen waren.
Nichts desto trotz wurde ein Platz vom "geschulten" Auge des Nordanglers ausgesucht.
Wir bekamen jeder unseren Buttlöffel und nach einer kleinen Einweisung ging es los. Wie sollte es anders sein, ich fing "natürlich" den ersten Butt beim ersten Wurf.
Die anderen ließen aber auch nicht lange auf sich warten.
Nach ca. 2 Std. versetzten wir uns unter die Autobahnbrücke(die das Dänische Festland mit der Insel Fyn verbindet).Es war dort eine starke Strömung in Gange so das nach einem kurzen Angelversuch erneut das Revier gewechselt wurde.
Nach einem Vorschlag, ich glaube Jelle war´s ,fuhren wir einen Parkplatz direkt an einer Kaimauer an. Ruten wurden aufgebaut und wir wurden von den anwesenden Anglern die wohl doch schon vereinzelt die eine oder andere Platte gefangen hatten misstrauisch beäugelt.
Wie sollte es auch wieder anders sein das ich den Plattensegen eröffnete.
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Was nun passierte grenzte nahezu an "Zauberei":
Ich hielt mich einwenig zurück aber 2 von uns fingen mit dem Buttlöffel bei fast jedem Wurf eine Platte. Es machte uns einen Riesenspaß und Zeit verging wie im Fluge.
Ab und zu war mal ein untermassiger Dorsch dabei, Lippfisch oder Seeskorpion.
Einer von uns fing einen fast armdicken Hornhecht wie ich Ihn in diesem Jahr noch nicht sah.
Mein Fazit:
Es hat nicht nur Spaß gemacht nein ich habe auch das "leichte" angeln mit dem Buttlöffel "genossen".
Für mich war noch wichtiger das ich mal wieder sehr nette Angler aus dem Norden kennen gelernt habe.
Sven, wir haben einen schönen Tag mit Dir verbracht.
Gruß
oh-nemo (Jörg)
* * * *
Hi Sven!
Hiermit möchte ich mich noch einmal bei Dir bedanken! Eine sehr gelungene Tour!
Mein persönlicher Eindruck von dem Buttlöffel ist sehr positiv ausgefallen. Erst war ich ziemlich skeptisch, aber nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Handhabung des Buttlöffel´s konnte ich mich doch dafür begeistern. Ich musste zuerst ein Gefühl entwickeln, um einige zaghafte Bisse zu verwerten. Dieses war anfangs wirklich nicht leicht. Hat man zu früh angehauen, ging das ganze ins Leere. Man muss also tatsächlich etwas geduldig sein. Richtig anhauen braucht man auch nicht. Nur ein leichtes anziehen der Rute reicht vollkommen aus, um den Fisch zu haken! So hab ich es auf jeden Fall empfunden. Wenn nach einigen Würfen kein Biss zu spüren war, habe ich den Buttlöffel aggressiver über den Grund gezupft. Danach kam öfters eine Attacke auf den Köder. Man muss also etwas varieren.
Wenn die Plattfische nicht so richtig wollten, habe ich den Buttlöffel sehr langsam geführt, was auch dann einige Plattfische zum Anbiss verleitete. Selbstverständlich ist der Buttlöffel nicht nur für Plattfische fängig. Wie wir erleben konnten, bissen sogar Lippfische, Seeskorpione, Dorsche und sogar ein Hornhecht. Im allgemeinen bin ich, sowohl von der Gruppe als auch von der Tour, sehr begeistert! Ich habe mich sehr gefreut, dass ich bei diesem Buttlöffelkurs dabei sein durfte. Bis zum nächsten Mal
Gruss
Dennis (Sylverpasi)
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Moinsen,
hier nun auch mein Bericht:
6 Uhr morgens, der Wecker klingelt. Mit Mühe aufgestanden, geduscht und die letzten Sachen gepackt. Um 7 Uhr 15 ging es dann nach Lürschau. Dort angekommen noch schnell einen Kaffee getrunken und dann auf nach FL zu Holgers Top Shop, um Seeringler zu kaufen und Jelle einzusammeln. Etwas zusätzliches Equipment wurde natürlich auch noch eingekauft! ;-) 60 Minuten später Ankunft in Fredericia/DK. Der erste kleine Dämpfer: Hafen komplett gesperrt! Ein kleiner Abschnitt, der auch von einigen anderen Anglern besetzt war, wurde dann doch von Sven für die ersten Gehversuche mit dem Buttlöffel auserkoren. Nach kurzer Einweisung ging es auch gleich los. Die Fänge waren am Anfang ganz ordentlich, ließen zum Ende hin aber nach. Ich hatte nach ca. 2 Stunden 5 Schollen, 2 Dorsche und 1 Kliesche, die letzten 3 durften aber weiterwachsen, der Rest wurde versorgt. Um 13 Uhr ging es an die Brücke, die Fyn mit dem dänischen Festland verbindet. Ab in die Wathosen und los ging's. An Fischen gab es außer einigen Nemos nichts und so blieb Jelle ein wenig Zeit, den Jörch etwas zu veräppeln. ;-) Nach kurzer Zeit Stellenwechsel auf die andere Seite an eine Kaimauer. Angler waren sehr viele vorhanden, gefangen wurde am Anfang so gut wie nichts. Löffel 'raus und gleich die erste Platte von Jörg. Mit mir hat es das Glück am Anfang nicht so gut gemeint. Insgesamt 4 Buttlöffel und mehrere Haken gingen verloren, während Jelle und Dennis schon einen Fisch nach dem Anderen aus dem Wasser zogen (ihr habt auch die bessere Stelle gehabt, nich wahr ;-)). Später lief es aber auch bei mir noch ganz gut und ich kam nochmal relativ dicht heran, einige Klieschen, Schollen und Nemos konnten verhaftet werden. Zum Ende sind die Beiden aber klar davongezogen. Die Fische bissen relativ vorsichtig, haben den Köder lange Zeit verfolgt, mit ihm gespielt (Platte mit einem inhalierten Haken konnte ich an dieser Stelle eine fangen, und die war leider untermaßig). Ein etwas aggressiveres zupfen konnte sie häufig zum Zuschnappen bewegen, was mit einem leichten Anheben der Rute quittiert wurde.
Die dänischen Angler hatten nicht den Erfolg, den wir verzeichnen konnten und sind zum Teil mit mürrischen Gesichtern abgezogen. :-)
Nachdem die Würmer am Abend verbraucht waren, ging es wieder Richtung good old germany. Mein Fazit: Ein toller Angeltag mit tollen Leuten, der mit einigen Fischen abgerundet wurde. Der Buttlöffel hat in diesem Fall zweifelsfrei mehr Fisch als die ansitzenden Kollegen gefangen. Auch die Artenvielfalt der gestern gefangenen Fische (Scholle, Flunder, Kliesche, Dorsch, Seeskopion, Lippfisch und Hornhecht) war erstaunlich. Neben dem Buttlöffel selber hat aber sicherlich auch die Bewegung des Köders und die wesentlich größere Fläche, die abgefischt werden kann, eine Rolle gespielt. Ich werde ihn ganz sicher nicht zum letzten Mal verwendet haben!
Viele Grüße,
Marc Ra
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Hallo Sven
anbei meinen kleinen Bericht zum Buttlöffelkurs.
Mit vielen Fragen auf der Zunge ,, ein Buttlöffel was ist das, wie geht das, was Fängt das´´ kam ich in der Zentrale DER NORDEN ANGELT in Lürschau an.
Ich nahm an als einer der ersten aufzuschlagen, doch nein in der Auffahrt stand schon fast der ganze Trupp Kursteilnehmer, nach kurzem Bekannt machen gab es den versprochenen Kaffee im Wohnzimmer (hier noch einmal ein großes Lob an die Hausherrin, den es ist bestimmt nicht überall üblich einen Trupp Angler morgens ins Haus zu lassen um Kaffee zu schlürfen).
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Kurz vor geplantem Aufbruch Uhr 8.00 ein kurzes Durchzählen ob auch alle anwesend sind, nein einer fehlt noch, also heißt es Warten bis Uhr 8.15 es könnte ja ein kleiner Stau o.ä. sein. Trotz Kaffee und netter Unterhaltung werden auch 15 Minuten lang wen es heißt wo ist das Wasser. Es ist Uhr 8.15 aber der letzte Teilnehmer trifft nicht ein. Dazwischen kommen kann ja immer etwas, jedoch könnte man einen Anruf mit einer Entschuldigung erwarten. (Kurs kostet nichts dann ist es egal)
Nun noch schnell auf dem Weg in Flensburg bei Holgers Angelshop (Top Shop) vorbeigeschaut um Blausandort aufzusammeln, die bereits bestellten Ringelwürmer und Dänischen Angellizenzen abzuholen.
Schon hier zeigt sich die perfekte Organisation.
Der kurze Weg zur dänischen Grenze ist geschafft, doch der eigentlich kurze Weg zum Zielort zog sich doch etwas hin wenn man es kaum erwarten kann das Wasser zu sehen um mit dem Angeln zu beginnen.
Eingetroffen am Zielort, eine Enttäuschung, die Hafenbehörden haben den gesamten Hafenbereich abgeriegelt. Doch kein Problem, ein paar hundert Meter weiter gab es noch einen freien Bereich.
Alle raus aus den Fahrzeugen und die mitgebrachte Ausrüstung montiert, es folgte eine kleine Einweisung in der Montage des Buttlöffels. Nun öffnete Sven seinen Angelkoffer, es schimmerte uns goldfarben entgegen die BUTTLÖFFEL.
Nach Montage der goldglänzenden Löffel, verteilten wir und am Uferrand, schon die ersten Würfe brachten den versprochenen Fang.
Sven kümmerte sich um jeden einzelnen und gab jedem Tips zur Handhabung mit dem Buttlöffel.
Die Zeit verflog, es war soweit die Stelle zu wechseln um auch andere Uferbereiche mit dem Buttlöffel zu testen bzw. das Buttlöffeln in verschiedenen Situationen zu erlernen.
Nach 10 Minuten fahrt war unser zweites Ziel erreicht, ein kurzer Blick von Sven auf das Wasser, hier ist heute die Strömung zu stark aber wir versuchten es, schnell rein in die Wathosen und ans bzw. ins Wasser. Nach kurzen Versuchen mussten wir leider abbrechen wie Sven schon sagte die Strömung war zu stark.
Raus aus den Klamotten, Geschirr verladen und weiter geht es, auch hier unsere Bewunderung über den uns vorausfahrenden roten Wagen mit dem Schriftzug WWW DER-NORDEN-ANGELT.de, rechts, links ab und zu auch zweimal links der Sven kennt sich aus als wen er hier aufgewachsen ist.
Angekommen am Ziel fanden wir noch ein kleines Plätzchen zwischen zahlreich angelnden Dänen, welche mit diversen Methoden den Plattfischen nachstellten. Ausrüstung schnell montiert und rein die Buttlöffel, schon nach den ersten WürfenKontakt die Rutenspitzen schlugen an. Blicke von links und rechts auf unseren Standort an der Kaimauer.
Sicherlich lag es nicht an den Seeringel-Würmern das die Plattfische nur bei uns an den Haken gingen. Die Zeit verflog es war Zeit einzupacken den die Fangergebnisse waren überaus erfolgreich.
Überzeugt von der Angelmethode ein wirklich aktives Fischen, gleich noch eine handvoll Büttlöffel erworben und ab auf den Heimweg.
Hier noch einmal meinen Dank an alle Teilnehmer für diesen wirklich gelungenen Tag.
Gruß
Andreas P
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