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Gedanken zum Thema Hochwasser

Seit dem Jahrhunderthochwasser im Einzugsgebiet der Elbe ist mittlerweile ein Jahr vergangen und (fast) überall hat der Alltag wieder Einzug gehalten. Gelegentliche Zeitungsmeldungen zum Beispiel über dummdreiste Politiker, die sich durch Niederschlag hervorgerufene Schäden an ihren Wohnhäusern aus dem Fond für Hochwasseropfer haben bezahlen lassen, erinnern uns zwar an dieses Ereignis, aber diese Erinnerungen werden bei den meisten Menschen genau so verblassen wie die Bilder von den Hochwasserereignissen 1993 und 1995 am Rhein oder 1997 an der Oder. Was ist das für ein geheimnisvolles Wesen, das die Menschen aus heiterem Himmel überfällt und sie in seinen Bann nimmt, sich dann aber auch genauso schnell, wie es über uns gekommen ist, wieder zurückzieht und alle mit Ausnahme der unmittelbar Betroffenen wieder zur Tagesordnung übergehen, so als wäre etwas ganz Normales passiert?
Alle Welt und insbesondere die Medien reden jedes Mal von einer Hochwasserkatastrophe. Ein Hochwasser ist also eine Katastrophe. Und je heftiger das Hochwasser ausfällt, um so wortgewaltiger wird über diese Katastrophe berichtet. Und genau hier wird schon der erste entscheidende Fehler gemacht. Den Menschen wird diese Katastrophe so lange eingeredet, bis auch der letzte Bürger an diese Katastrophe glaubt.
Dabei ist ein Hochwasser ein ganz normaler Vorgang in der Natur. Ein Vorgang, der sich immer wiederholt, ein Vorgang, der schon lange vor dem Erscheinen des Menschen maßgeblich das Erscheinungsbild der Erdoberfläche geprägt hat und das sicher auch noch tun wird, wenn sich der Mensch durch sein unvernünftiges Tun von diesem Globus eliminiert hat. Das Problem, das wir Menschen mit dem Hochwasser haben, ist ein hausgemachtes Problem. Die Schäden, die ein Hochwasser hervorruft, sind immer direkt mit den Menschen in Verbindung zu bringen. Zum einen, weil der Mensch in den Überschwemmungsgebieten, also in den Talauen abstrakte (nicht naturgegebene) Werte wie z.B. Gebäude, Verkehrswege und Ackerflächen geschaffen hat, die bei einem Hochwasser beeinträchtigt oder zerstört werden und zum anderen weil er es immer wieder schafft, gefährliche Stoffe (Schwermetalle, Heizöl, Pflanzen“schutz"mittel usw.) so zu deponieren, dass sie vom Hochwasser erfasst und verbreitet werden können. Dass ist dann in der Tat eine Katastrophe, die aber nicht vom Hochwasser, sondern allein vom Menschen verursacht wurde.
In den Anfängen der Menschheitsgeschichte hatten die Flüsse noch einen ganz anderen Stellenwert. In vielen Kulturen wurden sie als heilig verehrt, ihre Hochwasser galten wie zum Beispiel am Nil als Segen bringend, weil sie regelmäßig nährstoffreichen, also fruchtbaren Schlamm auf den Ackerflächen ablagerten. Heute werden Hochwasser selbst von unseren Landwirten als großes Unglück betrachtet. Dabei hilft ein Hochwasser durch seine Reinigungsfunktion, einen Teil unseres Unrates, der wie auch immer in schöner Regelmäßigkeit im Einwirkungsbereich unserer Fließgewässer landet, fortzuschaffen. Allerdings sollten wir nicht vergessen, dass der weitaus größte Teil dieser Abfälle dann im Meer landet und die dortigen Lebensräume beeinträchtigt oder sogar zerstört.
Wenn das Hochwasser nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann, wo liegen dann die Ursachen für die Konflikte, die ein solches Ereignis immer wieder hervorruft?
Mit der zunehmenden Urbanisierung und Technisierung unserer Umwelt schaffen wir zwangsläufig ein immer größeres Schadenpotential auch und gerade in den Talauen, die auf Grund ihrer Morphologie (große, zusammenhängende, relativ ebene Flächen) und/oder dem unerschöpflich erscheinenden Angebot von (ehemals) sauberem Wasser seit den Anfängen der menschlichen Entwicklungsgeschichte begehrte Siedlungsstandorte darstellen. Ist die sich permanent verstärkende anthropogene Nutzung der Talauen also das Ergebnis einer zwangsläufigen Entwicklung, bedingt durch das im Spätmittelalter einsetzende exponentielle Wachstum der Bevölkerung? Meiner Meinung nach ist das nicht so. Selbstverständlich gibt es Siedlungen, die aus lukrativen Gründen an hochwasserexponierten Standorten errichtet wurden, dazu zählen die Hafenstädte an den norddeutschen Küsten genau so wie Bergarbeitersiedlungen in engen Hochgebirgstälern, die in unmittelbarer Nähe zu den Erz- und Silbergruben errichtet wurden oder auch die regelmäßig vom Hochwasser heimgesuchten Moselstädte, deren Bewohner das damit verbundene Ungemach seit Jahrhunderten bewusst in Kauf nehmen, um die einzigartigen Weinlagen bewirtschaften zu können. In solchen Regionen haben die Menschen gelernt, mit dem Hochwasser zu leben, sie haben sich genauso darauf eingestellt wie die Müller, die ja überall zwangsläufig nah am Wasser gebaut haben. Da aber die Mehrzahl unserer Ansiedlungen sich in den glazial strukturierten Bereichen des norddeutschen Tieflandes, im sich südlich daran anschließenden Berg und Hügelland und im ebenfalls durch ein ausgeprägtes, aber nicht extremes Relief gekennzeichneten Alpenvorland befinden, stehen eigentlich überall genügend hochwasserfreie Flächen zur Besiedlung zur Verfügung. Es stellt sich also die Frage, warum immer mehr Überschwemmungsgebietsflächen bebaut und diese Bebauung damit zwangsläufig einem früher oder später auftretenden Extremhochwasser preisgegeben wird. Diese Frage drängt sich um so mehr auf wenn man erkennt, dass sich die alten Siedlungskerne nahezu aller Ortschaften außerhalb der Überschwemmungsgebiete befinden. Unsere Vorfahren wussten begründet auf langjährige Beobachtungen und Erfahrungen meistens sehr genau, bis wohin ein Hochwasser reichen kann. Als Beleg für diese Tatsache möchte ich den Umstand anführen, dass es in den hier betrachteten Gebieten nur sehr wenige alte Kirchen gibt, die schon einmal „nasse Füße“ bekommen haben, die Menschen konnten es sich gar nicht leisten, ihre mit großem materiellen Aufwand errichteten Gebäude einer potentiellen Hochwassergefährdung auszusetzen.
In der heutigen Zeit dagegen spielen Gefährdungspotentiale gerade in Bezug auf Hochwasser nur noch eine untergeordnete Rolle. Das kann gar nicht sein? Doch, im Tollhaus Deutschland ist gegenwärtig Nichts unmöglich. Dabei wird mit allen Mitteln versucht, den Menschen Sand in die Augen zu streuen, denn sie sollen die wirklichen Hintergründe möglichst gar nicht erst wahrnehmen. Die zur Vertuschung der politischen Willkür verwendeten Mittel reichen dabei von Informationsüberflutung bis zum Totschweigen der tatsächlichen Beweggründe. Für die verantwortlichen Politiker ist diese Vorgehensweise Tagesgeschäft, um unangenehme Wahrheiten und Zusammenhänge möglichst nicht publik werden zu lassen. Ein Beispiel gefällig? Biddeschön: Welcher Normalbürger weiß schon von solchen skandalösen Vorgängen wie die in der laufenden Legislaturperiode in Hessen erfolgte Änderung der gesetzlichen Grundlage für die Nutzung von Überschwemmungsgebietsflächen? Mit dieser Änderung wurde das Bebauungsverbot für festgestellte Überschwemmungsgebiete quasi wieder aufgehoben. In einer Zeit, in der nur noch Politik für Geld, nicht mehr für die Menschen und schon gar nicht für die Natur gemacht wird, ist es eben zu verlockend, eine saure Wiese unmittelbar am Bach, die als Grünland nur wenige Eurocent pro Quadratmeter kostet, per Verwaltungsbeschluss in erschlossenes Bauland für Wohngebiete, Gewerbe oder Industrie zu verwandeln. Wenn man erkennt, dass von der damit verbundenen immanenten Wertsteigerung dieser Flächen immer wieder die gleichen Klientel profitieren, fällt es sehr schwer zu glauben, dass die dafür erforderlichen politischen Entscheidungen einzig und allein „zum Wohle des deutschen Volkes“ getroffen wurden.
Dort wo in Verbindung mit dem Hochwasserschutz dringender Handlungsbedarf besteht, werden dagegen notwendige Entscheidungen immer wieder herausgezögert. So lange, bis das Thema Hochwasser in den Köpfen der Menschen der betreffenden Region nur noch eine untergeordnete Rolle spielt, weil größere Hochwasserereignisse eine Zeit lang ausgeblieben sind. Hintergrund für diese Form der Politik ist der Versuch, die Kosten für den Hochwasserschutz auf niedrigstmöglichen Niveau zu halten. Außerdem scheut man sich sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene, die wirklichen Probleme anzugehen. So ist es aus falsch verstandenem Liberalismus heraus bis heute nicht gelungen, in Baden-Württemberg die Hochwasserpolder des Rheins in vollem Umfang zu reaktivieren, um die Hochwassergefahr für Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wirksam zu reduzieren. Darüber hinaus wäre es dringend erforderlich, eine politische Lösung
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für die Bewirtschaftung der Talauen außerhalb der Siedlungsbereiche herbeizuführen. Es ist nicht einsehbar, in Zeiten hochsubventionierter Überproduktion landwirtschaftlicher Produkte Ackerland durch Deiche weiträumig vor Überschwemmungen zu schützen, wenn dadurch dem Gewässer der natürliche Überflutungsraum in Größenordnungen entzogen wird und die dadurch zwangsläufig forcierte Abflusskonzentration zu einer enormen Verschärfung des hochwasserbedingten Gefährdungspotentials führt.
Die Folgen dieser fatalen Fehlentwicklungen sind hinlänglich bekannt. Wo früher einmal reich strukturierte Flusslandschaften mit weiträumigen Auen enorme Mengen Wasser aufnehmen konnten, fließen heute die bei einem hochwasserauslösenden Niederschlagsereignis zum Abfluss gelangenden Wassermassen in eingedeichten und oft begradigten Abflussrinnen mit enormer Geschwindigkeit talabwärts. Sie vereinigen sich mit weiteren meist ähnlich fehlkonstruierten Gewässern mit dem Ergebnis, dass, ausreichend ergiebigen und weiträumig wirksamen Niederschlag vorausgesetzt, die Fluten im Mittel- und Unterlauf unserer großen Flüsse nicht mehr beherrschbar sind. In den Siedlungsbereichen werden die Probleme noch verschärft, die Gewässer sind hier auf weiten Strecken bis unmittelbar an das Ufer zugebaut, große Schäden bei großen Hochwasserereignissen sind vorprogrammiert. Warum das keinen Entscheidungsträger wirklich berührt, sollte eigentlich auch jedem klar sein. Diese Schäden bezahlt entweder der Steuerzahler oder der Hochwassergeschädigte (wenn er als Privatperson nicht entsprechend versichert ist) selbst. Zur Verantwortung gezogen (damit meine ich vor allen Dingen in vollen Umfang materiell haftbar gemacht!) wird jedenfalls nicht derjenige, der wider besseren Wissens entsprechende Baugenehmigungen wie zum Beispiel für den Schürmann-Bau in Bonn unterzeichnet hat.
Dabei sind die Hochwasserereignisse der vergangenen Jahre nur in Ausnahmefällen wirklich Extremereignisse gewesen. Viele der sogenannten Jahrhunderthochwasser waren in Bezug auf die Abflussmengen allenfalls bemerkenswert, aber keinesfalls extrem. Wer einmal in Passau auf dem Marktplatz gestanden hat und aufmerksam die an einem Gebäude markierten Hochwasserstände vergangener Jahrhunderte mit den aktuellen Marken der Donau vergleicht, bekommt vielleicht eine leise Ahnung davon, was ich mit diesen Ausführungen sagen will. Wer dann erkennt, dass der nur wenige hundert Meter südlich gelegene Inn jeweils zur gleichen Zeit noch größere Wassermengen geführt haben muss, um solche Wasserstände der Donau zu ermöglichen, dürfte ernsthaft ins Grübeln geraten, wenn er versucht, sich die unabwendbaren Folgen eines solch’ gewaltigen Hochwassers vorzustellen.
Diese Betrachtung kann auf nahezu alle Flussgebiete unserer Heimat übertragen werden. Und ich betone noch einmal, dass es sich hierbei um Naturereignisse im wahrsten Sinne des Wortes handelt. Nicht das Hochwasser ruft die Schäden hervor. Es ist der mangelnde Respekt des Menschen vor der Natur. Es ist die Raffgier und es ist auch die durch mangelndes Fachwissen unserer Entscheidungsträger vorherrschende Ignoranz, die die Gefahren potenziert. Es ist die verloren gegangene Fähigkeit, bei entsprechenden Risikoanalysen in den erforderlichen historischen Dimensionen zu denken und zu handeln. In diesem Zusammenhang verweise ich nur auf die Niederschlagsmengen des vergangenen Jahres im Erzgebirge, die bisher von den Fachleuten für das Einzugsgebiet der Elbe als unrealistisch eingestuft wurden. Es sind all’ diese Unzulänglichkeiten, die dazu führen werden, dass auch weiterhin viele Menschen durch Hochwasserereignisse in existenzielle Not geraten.
Aus meiner Sicht gibt es ein weiteres gravierendes Problem, das entscheidend dazu beiträgt, dass viele Menschen nicht in der Lage sind, solche Fehlentwicklungen und ihre unausweichlichen Folgen zu erkennen und mit Nachdruck auf eine grundlegende Änderung zu drängen. Ich gehe an dieser Stelle darauf ein, weil es mir sehr wichtig erscheint, obwohl es nur mittelbar dem Thema Hochwasser zuzuordnen ist:
Mit der zunehmenden Entfremdung des Menschen von seiner natürlichen Umwelt und den dadurch bedingten Erfahrungsdefiziten ist die Notwendigkeit gegeben, bereits im Kindesalter für eine ausgleichende Wissensvermittlung über die Vorgänge und Zusammenhänge in der Natur zu sorgen. Den derzeit vermittelten Kenntnissen in Biologie, Geographie, Physik und Chemie fehlt es an Praxisbezug, der Unterricht ist viel zu steril und nicht im erforderlichen Umfang vergegenständlicht. Es besteht gegenwärtig die Gefahr, dass in relativ kurzer Zeit Heerscharen von technisch perfekt ausgebildeten Computerfreaks unseren Globus bevölkern, die zwar die Software für das Erstellen einer perfekten Steuererklärung selber programmieren können, die aber keine Ahnung haben, wie Honig entsteht.
Wem diese Betrachtungsweise zu fatalistisch ist, der sollte mal in einer Großstadt einen Heranwachsenden nach dem Unterschied zwischen einem Maikäfer und einem Junikäfer fragen. Viel mehr als mitleidige Blicke oder ein flapsiges „Willste mir verscheißern, Alter?“ ist da nicht zu erwarten. Daraus ist natürlich nicht abzuleiten, dass nun jeder Mensch ein perfekter Naturwissenschaftler sein muss. Viel wichtiger ist ein gesundes Verständnis und vor allen Dingen auch ein aus dem Wissensdrang heraus entwickeltes Interesse für die Grundzusammenhänge in der Natur wie zum Beispiel die Abhängigkeiten zwischen Lebensraumveränderung, Artenspektrum und Populationsentwicklung. Wenn hier kein Umdenken bei der Ausbildung junger Menschen erfolgt, stehen bestimmte Interessengruppen, und zwar auch und gerade wir Angler als Nutzer und Schützer intakter Natur, bald einer hoffnungslosen Übermacht von Ignoranten gegenüber, denen es völlig schnuppe ist, ob in unseren Gewässern Fische, Ölfässer oder kleine grüne Männchen schwimmen.
Wer in diesem Zusammenhang auf die Grünen wartet, denen man solche Gedanken pro Natur wohl am ehesten unterstellen würde, hat leider auf das falsche Pferd gesetzt. Diese selbsternannten Öko-Apostel haben sich aus lauter Machtgeilheit zur Hure der „Sozial“demokratie entwickelt und gieren nur noch nach Posten, Bezügen, Tantiemen und Pensionen. Gelegentlich hervorgewürgte kaschierende Sprüche wie letztens von Umweltminister Trittin in die Welt gesetzt unterstreichen diesen Sachverhalt nur. Ich habe jedenfalls noch nicht erlebt, dass auch nur eine dieser populistischen Ankündigungen in die Tat umgesetzt wurde.
Wir Angler werden nicht verhindern können, dass unsere todkranke Gesellschaft über kurz oder lang kollabiert. Um so wichtiger ist es, dafür zu sorgen, dass in dem zu erwartenden Chaos unsere Interessen gewahrt bleiben. Es liegt an uns Anglern, die Zukunft unseres geliebten Hobbys zu sichern. Wir dürfen nicht länger tatenlos zusehen, wie profilierungssüchtige Politiker aller Ebenen und ihre handlangernde Beamtengefolgschaft den Freiraum für die Ausübung des Angelns immer weiter einschränken. Ein erster wichtiger Schritt wäre es meiner Meinung nach, unsere in sich selbst ruhenden Verbandsfunktionäre von VDSF, DAV etc. aufzuwecken und sie mit unmissverständlicher Klarheit zu wirksamer und effizienter Arbeit zu zwingen. Wir brauchen keine Verbandsoberen, die den Hauptanteil ihres ohnehin spärlich vorhandenen Elans darauf verwenden, den jeweils anderen Verband so gut es geht zu verunglimpfen. Wir müssen unsere Verbände vielmehr dazu zwingen, in der gegenwärtigen, durchaus ernsten Situation die aktive Vertretung der Interessen von uns Anglern über ihre persönlichen Machtspielchen zu stellen und ohne Vorbehalte gemeinsam dafür zu kämpfen, dass der Stellenwert des Angelns in der Gesellschaft auf einem seiner Bedeutung angemessenen hohen Niveau gefestigt wird. Wir müssen unseren gewählten Verbandsfunktionären klar machen, dass sie nur dann von uns akzeptiert und gebraucht werden, wenn sie sich aktiv und erfolgreich dafür einsetzen, den Fortbestand des Angelns als sinnvolle Freizeitbeschäftigung in der gegenwärtigen Form auch für die kommenden Generationen sicherzustellen.
Wenn bei den Lesern Interesse besteht, bin ich gerne bereit, zum Thema Hochwasser tiefergehendes Wissen in Form eines weiteren Anglerboard-Magazin-Beitrages zu vermitteln. Gegenstand dieser Ausführungen wären dann zum Beispiel Aussagen zu den Mechanismen der Hochwasserentstehung, die Betrachtung der Möglichkeiten und Grenzen des Hochwasserschutzes und natürlich die Darstellung der Auswirkungen von Hochwasserereignissen auf den Lebensraum Fließgewässer verbunden mit der Beantwortung der Frage, ob Hochwasser unseren Fischbeständen nun eher schadet oder nutzt.

Silurus



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