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Bleilochangeln an der Hohenwartetalsperre

Also….. Nach langer, langer Vorbereitung, ewigem Hin und her, vielen Zu- und Absagen und endlosen Schreibereien war es denn endlich soweit!

„Thüringen, wir kommen!!!“

Mein Brötchengeber zeigte sich äußerst kulant als ich darum bat, mal Freitags außer der Reihe frei zu bekommen.…und schon konnte es losgehen.

Donnertag abends zeitig ins Bett, Wecker beizeiten gestellt und auch fast sofort eingeschlafen Freitagmorgen, janz früh: Wecker klingelt, aus dem Bett jefallen, erst ins Bad, dann in die Klamotten jestürzt, Krempel und Sohn jegriffen und dann ging’s ab. On the Road again…

Erstmal quer durch die Stadt und denn ruff uff die A 9.…und, welch ein Glück, allet relativ frei. Also mal janz in Ruhe die juten 300 km langjesegelt um dann so gegen ½ Zehn an der Hohenwarte aufzuschlagen.

Dank einer exzellenten Wegbeschreibung, Honeybee sei Dank, war das treffsichere Erscheinen am Angelplatz kein Problem. Außerdem trafen wir kurz vor’m Ziel auf Jana (Honeybee) und Andrew (Ghanja), die gerade vom Karten holen kamen.

Also dann die letzten 1500m gemeinsam den Feld- Wald- und Wiesenweg langgeschlichen und schon kam es zu einer recht herzlichen „Begrüßungsorgie“ mit den bereits Anwesenden. Wir kannten uns ja alle nur vom Schreiben und dem einen oder anderen Bild her und waren dementsprechend neugierig. Also erstmal ausgiebiges gegenseitiges „begutachten“ …und nach dem ersten Begrüßungsbier war eigentlich schon klar: das muß einfach ein tolles Wochenende werden!

Wir suchten uns also einen Platz und bauten auf. Zwischendurch wurde natürlich geklönt, bisherige Fänge begutachtet usw.

Jana, Andrew und Stefan waren ja schon seit Donnerstag vor Ort und hatten das Terrain vorbereitet. So war die Platzwahl kein Problem. Kurze Zeit später waren die Angeln im Wasser, das Schirmzelt stand und wir trafen uns zum gemütlichen Plausch an der Feuerstelle.

Zwischendurch mussten wir alle mal unter der großen Plane verschwinden, die Jana und Ingolf vorsorglich aufgespannt hatten. Es schauerte etwas. Das tat aber der allgemein guten Stimmung überhaupt keinen Abbruch. So nach und nach trudelten dann auch die noch fehlenden Boardies ein. Großes „Hallo“, als Lepo und Garfield dann am frühen Nachmittag landeten. Kurz vorher traf auch noch der Fliegenfänger ein und am etwas späteren Nachmittag stieß dann auch Maik (Pfiffie) zu uns. So, nun waren wir komplett.

Der Ablauf war der Selbe. Platzwahl und Aufbau plus Begrüßungsbier… Anka, der Camp- Wachhund, musste natürlich Alles und Jeden ausgiebig beschnüffeln. Zunächst mal hatte sie zu tun, jeden kennen zu lernen und mein Söhnchen so ein bis dreimal in den Dreck, sprich Waldboden, zu legen. *ggg* (Masse x Beschleunigung……= angewandte Physik….)

Danach folgte ein überaus wichtiger Teil. Wir nahmen alle Aufstellung für ein Foto- Shooting. Das „Clemens-Gedächtnisbier“ musste abgelichtet werden.

Clemens (Soeketroete) konnte leider nicht erscheinen, da er arbeiten musste. Weil er aber angemeldet war und seine Karte schon bezahlt hatte, das Geld dafür aber nicht zurück überwiesen haben wollte, hatte Jana die geniale Idee: „dann kaufen wir `n Kasten Bier“.
 
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Gesagt, getan. Es wurde `n Kasten „Radeberger“ besorgt und zu Ehren von Clemens geleert. Versteht sich, dass dieser denkwürdige Augenblick im Bild festgehalten werden musste…

Schade Clemens, dass du nicht dabei sein konntest...

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Stehend, v.l.n.r. : Lars (mein Sohn), Maik (Pfiffie 79), Dietmar (Mr. Lepo), Jana (Honeybee), Ingolf (ihr Mann), Andrew (Ghanja).

Vorn, v.l.n.r. : Stefan (Stefan 6), Stephan (Garfield 0815), der Autor himself und der Fliegenfänger.

Dann wurde wieder geangelt. Die CRF-Fraktion fütterte spitzenmäßig an und landete prompt Bleie (Brassen) und Plötzen (Rotaugen) in recht ansehnlicher Anzahl. Mein Sohn fing einen guten Barsch, ich selbst ging leer aus und Jana muß ihr Profil ändern…. Nicht „auf den Hecht gekommen“ sondern „Kaulbarschqueen“ muß da stehen…..

…und schon begann der gemütliche Teil. Nachdem einige von uns am Nachmittag in den Wald zogen um Holz zu holen, wurde es Zeit für ein zünftiges Lagerfeuer. Es wurde gefachsimpelt, geklönt, gequatscht und viel gelacht.

Mit brachialer Gewalt brachen neue Erkenntnisse über mich herein. Über „Trojanermaden“ und „Trompetenkäfer“, über extrem standorttreue Hechte usw. Einfach ein unvergessliche Abend. Details kann der geneigte Leser übrigens im passenden Thread im Forum nachlesen.

Dort sind auch die Bilder zu begutachten.

Ebenso unvergesslich waren die folgenden Stunden und Tage. Absolut toll war ja auch, die „Typen“ endlich mal live kennen zu lernen, die man sonst ja nur „von der Schreibe her“ kennt. Lauter nette Boardies, ein super Gewässer, Wetter, mit dem man sich anfreunden konnte und eine perfekte Vorbereitung, also insgesamt ein Spitzentreffen!!

Fazit: Das war eine Veranstaltung, die förmlich nach einer Wiederholung schreit !!!

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Ein herzliches „Petri Heil“ an alle wünscht:



Dirk Damrose alias atair



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